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Teil 2: Je härter du trainiertst, desto geringer werden deine Schmerzen

Autor: Peter Greif
Newsletterdatum: 08.08.2017

Die Forscher maßen auch die Schmerztoleranz via eines sogenannten ?Rumpel-Leede-Test?, bei dem man seine Faust wiederholt ballen soll, während eine Aderpresse die Blutzufuhr zur Hand unterbindet.

Die Schmerztoleranz der Intervallgruppe erhöhte sich um 41 Prozent, während in der moderaten Gruppe keine Veränderung festgestellt wurde.

Die Schlussfolgerung? Die Intervallgruppe schnitt besser im Leistungstest ab, da sie durch das schmerzhaft intensive Intervalltraining ihre Fähigkeit mit Schmerz umzugehen verbesserte, unabhängig von der Verbesserung der aeroben Fitness.

Eine separate Analyse der individuellen Ergebnisse machte eine schwache (also nicht statistisch relevante) Korrelation zwischen höherer Schmerztoleranz und Verbesserungen im Ermüdungstest erkennbar.

Diese Studie ist wahrscheinlich das bisher beweiskräftigste Indiz dafür, dass Training wirklich die Schmerztoleranz erhöht.

Und zudem legt sie nahe, dass wahrscheinlich keine mysteriöse Flut von Gehirnchemikalien, die durch aerobe Fitness verstärkt wird, der Grund dafür ist.

"Wir lernen zu leiden ? meiner Ansicht nach eines der größten Vorteile des Ausdauertrainings ? nur durch den wiederholten Akt des Leidens."

Die vorhergehenden in " " gesetzten Zeilen sind nicht von mir, sondern von RW-Mitarbeiter Alex Hutchinson.

Es ist belegt, dass derjenige, der am härtesten auf die Zähne beißt, auch die stärkste Schmerztoleranz besitzt. Und wer länger die Schmerzen aushält, der kann das gleichwertige "Weichei" im Rennen immer schlagen.

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