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Bergläufe pro und kontra, Teil 3

Autor: Peter Greif
Newsletterdatum: 12.01.2016

So kommt es für das Gehirn zu einer Zwangssituation, denn wenn die Beine nicht mehr schneller können und der Körper schiebt weiter, kommt es zu einem Sturz.

Um dies zu verhindern, lässt das Gehirn eine höhere Bewegungsfrequenz der Beine zu. Macht man es öfter, lernt das Gehirn eine neue, schnellere Frequenz.

Ich empfehle Bergabsprints in zwei Serien von fünfmal 50-100 m. Maximal alle 14 Tage einmal. Diese Übungen sollte man nach Möglichkeit in die Regenerationszeiträume legen. Denn im Wettkampfzeitraum stören sie nur.

Swardt empfiehlt auch noch die Bergläufe, die wir schon in der letzten Woche an dieser Stelle besprochen haben. Er rät auch den Ultraläufern, möglichst lange Einheiten im hügeligen Gelände zu absolvieren. Ferner rät er dazu, Hopserläufe und Skippings in einem begrenzten hügeligen Gelände zu trainieren.

Fazit: Wenn du noch etwas aus dir herausholen willst, dann ist ein Berg- oder Hügeltraining eine Möglichkeit, deine Leistung noch weiter anzuheben. Auch wenn du in einer Ebene wohnst, kannst du dennoch in einem beschränkten Maße ein Bergtraining absolvieren.

Dazu eignen sich Brückenauffahrten, Parkhaus-Serpentinen oder auch Treppenläufe im Stadion. Mit anderen Worten: Wo ein Wille ist, ist auch ein Berg.

Wenn du diese Zeilen liest, dann werde ich im südlichen Afrika auf Safari sein. Ich werde dort an dich denken, werde mir die Antilopen genauestens anschauen. Vielleicht gelingt es, denen ein paar kraftsparende Bergaufsprünge abzuschauen. ;-)

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