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Wasservergiftung: 30-jähriger Triathlet stirbt, weil er zu viel Wasser trank

Autor: Peter Greif
Newsletterdatum: 21.07.2015

Eine Hyponatriämie, der Mangel an Natrium, trete vor allem durch fortgesetzte exzessive Wasserzufuhr auf. Diese verdünnt die Körperflüssigkeit. Folgen sind Kopfschmerzen, Schwindel oder Erbrechen. Besonders bei Ausdauersportarten wie Marathonläufen oder Triathlonrennen ist das Phänomen bekannt“

Speziell der südafrikanische Forscher Noakes hat sich um den Wasserhaushalt bei Ausdauersportlern verdient gemacht. Er kam auf die Spur durch kollabierte Läufer beim Ultralauf „Comrades“ in Südafrika. Diese Teilnehmer litten meist an einer Überhydrierung.

Du wirst sicher fragen, wie viel du bei einem Marathon trinken solltest. Die Faustregel ist 500 Milliliter pro Stunde. Schwerere Läufer oder Läuferinnen sollten bis zu 750 Milliliter zu sich nehmen und das gilt bei hohen Temperaturen für alle.

Auch wenn du etwas weniger trinkst, ist das keine große Gefahr. Denn wie Noakes herausfand, ist ein Gewichtsverlust bis zu sechs Prozent in einem Wettkampf tolerierbar. Wie er beschrieb, kommt es zu keinem Leistungsverlust auf Grund dieses temporären Wassermangels.

Das Gegenteil ist der Fall. In früheren Jahren wurde immer davor gewarnt, zu viel zu trinken, weil das Blut dann dicker (Viskosität) wird und das Herz-Kreislaufsystem überlastet ist.

Nach Noakes gleicht der Gewichtsverlust diese Belastung aber wieder aus und es kommt sogar zu einer Leistungsverbesserung.

Ich warne aber davor, mit dem Wasserhaushalt im Organismus zu experimentieren. Man muss sehr viel Erfahrung haben, um auf der sicheren Seite zu liegen. Abschließend sollte ich dir noch verraten, dass ich bei meinen 60 gelaufenen Marathons bestimmt keine 10 Liter Wasser getrunken habe.

Nur wenn ich dann einmal einen trockenen Mund hatte, nahm ich einen Schluck Wasser oder Elektrolytgetränk. Nur einmal beim Swiss Alpin habe ich zu viel getrunken und das mit bösen Folgen. Oben auf dem Sertig-Pass wurde ich von Ganzkörperkrämpfen befallen.

Nachfolgend kannst du noch einmal nachlesen, was sich in den früheren Jahren schon über unser heutiges Thema geschrieben habe. In einem dieser Texte findest du die ganze Geschichte von diesen schrecklichen Krämpfen beim Swiss Alpin. Ich weiß wirklich nicht, in welchem Jahr ich darüber geschrieben habe.

In diesem Sinne wünsche ich dir, immer krampffrei zu bleiben.

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