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Macht Low-Carb schlanker und schneller?

Autor: Peter Greif
Newsletterdatum: 28.07.2015

So war es dann möglich, die ganze Saison dieses Gewicht zu halten, ohne speziell darauf zu achten, eine bestimmte Ernährungsstruktur zu erhalten.

Nun frage ich mich heute, ob diese Ernährungsform falsch oder richtig war. Durchgesetzt hat sich das Training unter Kohlenhydratmangel. Und dies ganz speziell vor dem Training. Dieses Verfahren nutzen wir in unseren Trainingsurlauben schon seit mehr als 30 Jahren, in dem wir das Morgentraining nüchtern bestreiten.

Nun wird aber auch weiter geforscht in Richtung pro und contra zwischen High-Carb und Low-Carb. Auf der Webseite von Runners World fand ich in dem Blog eine Studie von Alex Hutchinson mit dem Titel “Mehr Leistung durch weniger Kohlenhydrate?

Dieser Text war eigentlich der Auslöser, zu dem heutigen Thema auch etwas zu schreiben. Wenn man aber die dort zitierte neue Studie von Martin Gibala von der McMaster University, die im International Journal of Sport Nutrition and Exercise Metabolism veröffentlicht wurde, betrachtet, dann bleiben viele Fragezeichen über.

Da schließe ich mich dem Schlusswort von Alex Hutchinson an, in dem er schreibt: „Freizeitsportler im Test

Aus praktischer Sicht ist ebenfalls die kurze Untersuchungsdauer (zwei Wochen) eines der Hauptmerkmale der Studie. Auch angesichts der

Einwände bezüglich der Schwächung des Immunsystems usw. sollte das Low-Carb-Training über einen längeren Zeitraum kein hohes Risiko-Nutzen-Verhältnis haben. Der größte Nachteil der Studie besteht darin, dass die Probanden Freizeitsportler und keine trainierten Athleten waren. Selbst die Autoren weisen darauf hin, dass es viel leichter ist, Verbesserungen bei Untrainierten als bei gut trainierten Menschen zu erzeugen.

Und wohin führt uns das? Es gibt noch viele unbeantwortete Fragen dazu, wie und ob Low-Carb-Training tatsächlich hilft. Aber dies könnte auch ein ermutigender Anreiz sein, sich weiterhin mit diesem interessanten Thema der kurzen kohlenhydratarmen Ernährungs-Zyklen zu beschäftigen. Folgende Frage wäre zum Beispiel interessant: Wann sollte man diese zwei speziellen Wochen im Training vor einem Rennen einfügen?“

Diese Studie ruft selbst bei mir Verwirrung hervor und ich möchte dich damit nicht belasten. Sie bringt uns in keiner Weise vorwärts. Speziell auch, weil wir ambitionierte Ausdauersportler sind und die Probanden untrainiert waren.

Aber eins bleibt bestehen: Nüchternläufe sind weiterhin zu empfehlen. Aber die greifsche Hungerkur über drei Wochen kann´ste vergessen. Und wenn du sie doch machst, dann propagiere bitte nicht, dass ich dir diese Kur empfohlen habe. Denn dann bin ich wieder der „Sklaventreiber“!

Du musst fürchterlich hart arbeiten und bekommst zudem nichts zu fres…! ;-)

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