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Eisenmangel lässt sich sofort durch Infusionen beseitigen!

Autor: Peter Greif
Newsletterdatum: 05.08.2014

250 Milligramm wurden mir dann sofort infundiert. Und was dann passierte, war das Überraschendste, was ich jemals in meinem Gesundheitseben erlebt habe. Drei Tage schien ich auf meinem Radel zu fliegen. Ich suchte wieder Berge, die ich in den letzten Monaten und Jahren gemieden hatte. Und das eigentlich im Unterbewusstsein!

Untersuchungstechnisch stieg mein Ferritinwert auf 71 Einheiten. In der Zwischenzeit wurden mir noch einmal 500 Milligramm des Medikaments gegeben und ich fühle mich so etwas von gut, dass es kaum zu begreifen ist. Es ist einfach ein Wunder.

Dann kamen natürlich die Gedanken hoch an die von mir trainierten Läuferinnen, die fast alle zur deutschen Spitze gehörten. Alle, ohne jede Ausnahme hatten Eisenmangel und genauso jede nahm das vom Hausarzt verschriebene Medikament „Ferro sanol duodenal“.

Keine einzige dieser Läuferinnen konnte dieses Arzneimittel vertragen. Die einen bekamen Verstopfungen, die anderen das Gegenteil davon. Bei jeder wanderte das Medikament in den Mülleimer und so liefen sie weiter mit ihrem Eisenmangel.

Zurückblickend frage ich mich, was aus unserer Mannschaft geworden wäre, wenn man damals diese Maßnahmen mit der Eiseninfusion ergreifen hätte können. Mir ist nicht bekannt, wie lange Ferinject schon auf dem Markt ist. Will ich eigentlich auch gar nicht wissen, denn sonst kommt mir noch die Galle hoch.

Natürlich hat dieses Medikament auch einen Nachteil, es ist sauteuer. Als Privatpatient bekommt man es von der Kasse problemlos bezahlt und wohl auch jetzt, wo man den Wert von Ferinject erkannt hat, von den gesetzlichen Krankenkassen. Wenn dann ein klarer Eisenmangel vorhanden ist, so mein Hausarzt.

Um den Nachfragen vorzubeugen, weise ich darauf hin, dass diese Art von Infusionen kein Doping darstellt, diese gleichen nur einen Mangel aus.

Die vorhergehenden Zeilen habe ich an Dr. Ulrich Strunz weitergeleitet und ihn gefragt , was er denn in seiner Praxis macht. Im Kasten ein Ausschnitt seiner Antwort: "...Ich kann jedes Wort unterschreiben. Ja, was glaubst du, was wir hier tun? Eisen wird von uns selbstverständlich gespritzt, insbesondere den Leistungssportlern. Die schlagartig z.B. Ihre Ironman-Zeit von 9:30 auf 8:58 verbessern. Ganz unglaublich! Aber Du hast es ja selbst erlebt. Wir raten immer, beim Heilpraktiker spritzen zu lassen. Ärzte weigern sich fast grundsätzlich. Die haben Angst. Will sagen: die haben keine Ahnung. Ich weiß schon, weshalb ich mich auf der Intensivstation einer Universitätsklinik habe ausbilden lassen. Da lernt man das."
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