Anmelden | Registrieren |   0 Artikel 0.00 €
0
Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Der Wunsch ist Vater des Gedankens: zu erwartende Marathonzeiten

Autor: Peter Greif
Newsletterdatum: 02.09.2014

Läufer X hingegen, ist mit großer Sicherheit ein typischer km-Bolzer mit einer geringen Grundschnelligkeit. Er ärgert sich ständig darüber, dass er nicht "schnell" ist. Das sollte er nicht tun, denn er hat für unseren Sport im Vergleich die besseren Voraussetzungen gegenüber Läufer Y.

Nun kommen wir zum Punkt. Würden wir das Tempo beider Läufer mit einem Ziel von 3:04 h nun nach dieser geplanten Marathonzeit steuern und würden uns dabei die Bedürfnisse der 10 km-Zeit von Läufer Y zu eigen machen, dann käme das bei ihm prima hin. Er schafft ohne Probleme die schnellen Einheiten im Plan.

Aber Läufer X mit seiner 10 km-Bestzeit von 40 min hätte kaum eine Chance, die Einheiten im Plan zu erfüllen. Alles viel zu schnell. Gehen wir aber den umgekehrten Weg und nehmen zur Vorbereitung auf den Marathon die unterschiedlichen 10 km-Leistungsmöglichkeiten und steuern damit das Tempo, dann passt es besser.

Ich weiß, dass das alles sehr kompliziert ist und auch noch weitere Parameter wie Ehrgeiz, Leistungswille und Härte gegen sich selbst dabei eine entscheidende Rolle spielen. Darum nimm die oben stehende Tabelle als Anhaltspunkt und nicht als absolut richtige und endgültige Vorgabe.

Vielleicht hast du nach diesen Zeilen eine Ahnung, warum ein Marathon so kompliziert ist und manche Leute mit einem Trainingsplan wunderbar zu Recht kommen und andere schmählich scheitern.

Zurück zum Seitenanfang