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Muss ich jetzt in die Muckibude? Teil 2

Autor: Peter Greif
Newsletterdatum: 14.06.2016

"Medikamente, die diese Wirkung nachahmen, verlangsamen das Tempo der Proteinsynthese und scheinen somit die Lebensspanne der Labor-Organismen zu erweitern.

Training wiederum beschleunigt die Proteinsynthese, um beispielsweise größere Muskeln aufzubauen. Bedeutet das also, daß viel Training uns zwar fitter macht, aber auch früher ins Grab bringt?

Ich habe mich schon oft gefragt, wie man die Forschung zur verminderten Kalorieneinnahme mit den offensichtlichen Vorteilen von Training in Einklang bringt.

Ein wesentlicher Punkt, auf den die Studie auch hinweist, ist, dass die Lebensverlängerung der Mäuse in einer „thermo-neutralen, keimfreien Umgebung und unter Bedingungen, die ausreichend Nahrung und Wasser bereithielten“ stattfand.

Also in einem Laborkäfig, was nicht dasselbe ist wie die reale Welt. Man kann zwar sehr schwach und zerbrechlich werden, sich aber immer noch am Leben festklammern.

Gilt dasselbe für uns Menschen? Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Die viel wichtigere Frage ist, was man will: „Möchten wir unsere Lebenserwartung verlängern und dafür Kompromisse in unserer Gesundheit und Fitness eingehen”, fragen die Forscher, „oder möchten wir lieber ein gesundes aktives Leben führen, das die Erhaltung unserer Muskelmasse, Kraft und Funktionsfähigkeit miteinschließt?” - Sie können sich meine Antwort denken.

Ich denke, daß wir alle die Meinung von Axel Hutchinsons teilen. Aber wie bringe ich die Muckibude unter diese ganzen Belastungspunkte, die hier angesprochen worden?

Es bleibt mir nichts anderes übrig, als selbst in ein Fitnesscenter zu gehen, zu trainieren und darüber zu berichten. So muss ich beichten, denn heute am 7.6.2016 habe ich schon zum viertes Mal ein Fitness Studio besucht.

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