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Jede Woche 10 km im Intervall-Tempo

Autor: Peter Greif
Newsletterdatum: 30.06.2015

Jetzt heißt es, deine Schwäche zu trainieren. Dabei solltest du nicht versuchen, im Training diese Zeit zu erreichen. Du solltest einfach versuchen, ein Programm durchzuführen, welches dir ermöglicht, die erwünschte Zeit zu erklimmen.

Du musst aber von der Idee wegkommen, dass du im Training diese Wunschzeit schon erreichen kannst. Auch wenn du dir das gespaltene Ding bis zum Hals aufreißt, wirst du niemals im Training so schnell sein wie im Wettkampf.

In der Regel ist es so, dass man im Rennen ein bis zwei Minuten schneller ist als im Training. Die Standarddifferenz zwischen Training und Rennen liegt meist bei 1,5 Minuten.

Bei diesen Zeilen werden nicht Wenige schreien: „Ich habe im Training das allerletzte auf den zehn Kilometern gegeben und jetzt soll ich noch schneller Laufen im Rennen? Das ist völlig unmöglich, schneller kann ich nicht!“ Doch man kann immer schneller als im Training, weil im Wettkampf ganz andere Hormonverhältnisse herrschen.

So sieht das Ganze dann aus:

Wochen Programm Pause
1. Woche 5 * 2000 m 800 m
2. Woche 5 * 2000 m 600 m
3. Woche 5 * 2000 m 400 m
4. Woche 5 * 2000 m 200 m
5. Woche Ohne Pause: Zielzeit + 1,5 min

Es gibt noch eine Menge mehr solcher Programme, die ich aber hier nicht aufführen möchte, denn diese würden dich nur verwirren.

Hast du etwas Respekt vor dieser Einheit, so kannst du auch mit etwas längeren Pausen beginnen. Bitte komme nicht auf die Idee, dieses kleine Programm durchgängig über Wochen zu absolvieren. Da gehören noch viele andere Einheiten dazu, um die Zeiten zu stabilisieren. Dafür ist hier aber leider kein Platz.

Ich wünsche dir viel Erfolg. Und denke immer daran, dass auch so ein kleines Programm kein Kindergeburtstag ist und noch nicht einmal eine Jogging-Veranstaltung.

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