Menopause, Gehirn und Hormonersatztherapie: Was sagt die neue Großstudie? (Teil 2) (News vom 21.02.2026 | Kyra Kauffmann)

Viele Frauen greifen zur Hormonersatztherapie (HET), um Wechseljahresbeschwerden abzumildern. In England nutzt sie etwa jede siebte Frau (15 %), in Deutschland hingegen nur etwa jede sechzehnte (6 %; Stand 2022). Oft ist damit die Erwartung verbunden, dass die Hormonbehandlung nicht nur körperliche Beschwerden, sondern auch psychische Belastungen (siehe auch vorheriger Newsletter) verringern kann.

Die Studie kommt hier allerdings zu einem nuancierteren Ergebnis. Überraschend ist: Frauen unter HET berichteten im Mittel über stärkere psychische Probleme als postmenopausale Frauen ohne HET. Das könnte auf den ersten Blick so wirken, als verschlechtere HET die Lage – eine Lesart, die in den letzten Wochen in den sozialen Medien teilweise schnell aufgegriffen wurde. Die Studienautoren betonen jedoch, dass eine solche Interpretation zu kurz greift.

Eine genauere Analyse ergab nämlich, dass Frauen, denen HET verschrieben wurde, bereits vor Beginn der Therapie höhere psychische Belastungen aufwiesen. Mit anderen Worten: HET wird möglicherweise häufiger Frauen verschrieben, die besonders stark unter Symptomen leiden, sowohl körperlich als auch psychisch. Die beobachteten Unterschiede könnten also auf bestehende Ausgangsunterschiede zurückzuführen sein und nicht auf die Wirkung der Therapie selbst.

In der Studie wurde nicht erfasst, welche konkrete Form der Hormonersatztherapie die Teilnehmerinnen verwendeten (z. B. Östrogen allein oder kombiniert, oral oder transdermal, Dosierung, bioidentisch oder nicht). Diese fehlenden Detaildaten nennen die Autoren auch als wichtige Einschränkung.

Die Studie zeigt damit vor allem eines: Die psychologischen Effekte von HET sind komplex und lassen sich nicht pauschal bewerten. Hier wären randomisierte klinische Studien notwendig, um kausale Effekte klarer zu bestimmen.

Neben der psychischen Gesundheit untersuchten die Forschenden jedoch auch strukturelle Veränderungen im Gehirn. Im Fokus standen zwei Regionen:

  • Der mediale Temporallappen, wichtig für Gedächtnis und Emotionsverarbeitung, hier macht sich oft Alzheimer in sehr frühen Stadien bemerkbar
  • Der anteriore cinguläre Cortex, beteiligt an Emotionsregulation, Entscheidungsfindung und kognitiver Kontrolle

Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen in der Postmenopause im Durchschnitt geringere Volumina der grauen Substanz in diesen Regionen aufwiesen als prämenopausale Frauen. Das deutet darauf hin, dass hormonelle Veränderungen möglicherweise auch strukturelle Anpassungen im Gehirn verursachen.

Interessanterweise zeigte die HET-Gruppe die geringsten Gehirnvolumina. Auch hier gilt jedoch: Die Forschenden betonen, dass dies nicht vorschnell als direkte Folge der HET verstanden werden sollte. Wahrscheinlicher ist, dass vorausgehende Unterschiede zwischen den Gruppen oder weitere Einflussfaktoren eine Rolle spielen. Denkbar ist zudem, dass bestimmte psychische Erkrankungen – je nach Ausprägung und Verlauf – mit Volumenveränderungen im Gehirn einhergehen und sich somit auch in der HET-Gruppe niederschlagen könnten, ohne dass die HET selbst die Ursache ist.

Die Studie liefert also keine dramatische Alarmbotschaft, aber sie unterstreicht die Relevanz der psychischen Gesundheit in der Postmenopause deutlich.

Zwei zentrale Erkenntnisse lassen sich festhalten:

  1. Die Wechseljahre sind messbaren Veränderungen der psychischen Gesundheit verbunden.
  2. Es zeigen sich strukturelle Unterschiede in bestimmten Hirnregionen nach der Menopause.

Wichtig ist auch, was die Studie nicht zeigt: Sie beweist nicht, dass HET schädlich ist. Vielmehr handelt es sich um statistische Zusammenhänge in einer großen Bevölkerungsstichprobe.

Besonders relevant ist meiner Meinung nach die gesellschaftliche Dimension der Ergebnisse. Die Autoren betonen den „unerfüllten Bedarf“ in der Versorgung psychischer Gesundheit während Wechseljahre. Obwohl diese Lebensphase Millionen von Frauen betrifft, wird die mentale Komponente häufig unterschätzt.

Die Wechseljahre sind nicht nur ein gynäkologisches Thema, sie sind auch ein psychologisches und neurologisches.



Quelle:

Zuhlsdorff K, Langley C, Bethlehem R, Warrier V, Romero Garcia R, Sahakian BJ. Emotional and cognitive effects of menopause and hormone replacement therapy. Psychological Medicine. 2026;56:e24. doi:10.1017/S0033291725102845

Über die Autorin:

"Kyra Kauffmann, Jahrgang 1971, Mutter zweier kleiner Söhne, Volkswirtin, seit 20 Jahren niedergelassene Heilpraktikerin, Buchautorin, Dozentin, Journalistin und seit 3 Jahren begeisterte Medizinstudentin.

Zur Medizin kam ich durch meine eigene schwere Erkrankung mit Anfang 30, bei der mir seinerzeit kein Arzt wirklich helfen konnte. („Ihre Werte sind alle super – es ist alles rein psychisch!“). Hilfe bekam ich von Heilpraktikern, die zunächst einmal eine wirklich gründliche Labordiagnostik durchgeführt haben, ganz nach dem Vorbild von Dr. Ulrich Strunz. Es war eine neue Welt, die sich mir eröffnete und die Erkenntnisse, haben mich sofort fasziniert (ohnehin bin ich ein Zahlen-Daten-Fakten-Fan und habe nicht umsonst das Studium der VWL gewählt). Die Begeisterung war so groß, dass ich meinen alten Beruf an den Nagel hängte und Heilpraktikerin wurde. Meine Praxis führe ich seit 20 Jahren mit großer Begeisterung und bin – natürlich - auf Labordiagnostik spezialisiert und kann so oft vielen Symptomen auf den Grund gehen. In 2 Jahren hoffentlich dann auch als Ärztin.

Das Bild zeigt ein Porträt der News-Autorin Kyra Kauffmann.

Neue Hoffnung (News vom 22.02.2026 | Dr. med. Ulrich Strunz)

Auch dieses Jahr werden wieder 520.000 Deutsche von der Diagnose „Krebs“ überrascht. Die Hälfte von ihnen, 260.000, sterben an diesem Krebs. Oft qualvoll genug. Denn selbst wenn der Körper dabei manchmal nicht leiden muss, tut´s ganz sicher die Seele. Wir haben Angst vor dem Tod…

Dabei werden gerade Krebspatienten ganz sicherlich ärztlich ausgezeichnet umsorgt und behandelt… und dennoch stirbt jeder Zweite. Unheilbar.

Könnte man das ändern? Nun ja, Sie kennen mich langsam: ich weiß einfach, dass JA, aber mein Wissen allein nützt halt gar nix. Sie müssten nachlesen, lernen, mitmachen.

SIE!

Ergebnis könnte dann sein wie folgt:

„Im Januar 2014 war ich mit dem Befund von inoperablen Metastasen im Bauchraum bei Ihnen … dank ketogener Ernährung, meiner regelmäßigen Walking-Stunde, Gebet und guter Freunde schaffte ich diese Lebensumstellung … ein Internist begleitete mich auf diesem Weg … und KONNTE ES NICHT GLAUBEN. ER SAH NICHTS MEHR. Ich bin Ihnen sehr dankbar.“

Ein typisch hoffnungsloser Fall. Inoperable Metastasen. Da stirbt man halt … meist langsam. Außer MAN TUT SELBST ETWAS.

Und was? Alles schriftlich fixiert, jederzeit nachlesbar, für billiges Geld: im „NEUEN ANTI-KREBS-PROGRAMM“ by Heyne.

Chemotherapie kostet vergleichsweise Hunderttausende von Euro. Und dann? Sterben auch dieses Jahr wieder 260.000. Jeder Einzelne hat Familie, Freunde, manche sogar liebende Partner …

Mit Sahne und fettem Käse gegen Demenz (News vom 23.02.2026 | Marion Meiners)

Darf’s ein bisschen mehr Camembert fürs Hirnschmalz sein? Oder etwas mehr vollfette Sahne in der Soße fürs Denkvermögen? Woche für Woche erreichen uns derzeit völlig neue Töne aus der Wissenschaft: Hatten die Forscher bisher jahrelang eine fett-und cholesterinarme Kost als Demenzvorbeugung angeraten, so kommt jetzt eine schwedische Langzeitstudie zu völlig gegenteiligen Ergebnissen – zumindest was Milchprodukte mit unterschiedlichen Fettgehalten angeht.

Ob und inwieweit sich der Verzehr fetter oder fettarmer Milchprodukte auf das Risiko, eine Demenz zu entwickeln, auswirkt, untersuchte eine Arbeitsgruppe aus Schweden in einer Langzeitstudie, die sie in „Neurology“ veröffentlichten. Für ihre Analyse werteten die Forscher die Gesundheitsdaten von 27.650 schwedischen Personen, die zu Beginn der Langzeitstudie im Schnitt 58 Jahre alt waren, aus. Die Probanden führten zu Studienbeginn sieben Tage lang ein Ernährungstagebuch, füllten Fragebogen aus und wurden zu ihrer Ernährung in den zurückliegenden Jahren befragt.

25 Jahre lang begleiteten die Wissenschaftler der schwedischen Universität Lund den Gesundheitszustand der Probanden. In dieser Zeit erkrankten insgesamt 3.208 Studienteilnehmer an einem Demenzleiden. Bei der Auswertung zeigte sich: Menschen, die täglich mehr als 50 Gramm (2 Scheiben) fettreichen Käse mit einem Fettgehalt von mehr als 20 Prozent (z.B. Cheddar, Brie oder Gouda) verzehrten, hatten ein 13 Prozent geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken im Vergleich zu den Studienteilnehmern, die pro Tag weniger als 15 Gramm verspeisten.

Auch Probanden, die täglich mindestens 20 Gramm Vollfett-Schlagsahne (= 1,4 Teelöffel in US-Rezepten) genossen, zeigten im Vergleich zu Sahne-Abstinenzlern ein 16 Prozent geringeres Demenz-Risiko. Bei der Analyse verschiedener Demenzformen sahen die Forscher die stärkste Assoziation zwischen einer Ernährung mit fettem Käse sowie der Entwicklung einer vaskulären Demenz, bedingt durch Durchblutungsstörungen im Gehirn: Brie-Fans hatten ein um 29 Prozent geringeres Risiko, ein solches Leiden zu entwickeln. Für den Verzehr von fettarmen Milchprodukten wie z.B Joghurt, Buttermilch oder Kefir konnte der fette Positiv-Effekt auf das Gehirn nicht nachgewiesen werden.

Die Studienautoren vermuten, dass verschiedene Nährstoffe im Käse und der hohe Gehalt an Vitamin K (speziell: Vitamin K2 = Menachinon) für den Schutzeffekt veranwortlich sind. Das fettlösliche Vitamin ist an der Regulierung der Blutgerinnung und des Kalziumstoffwechsels beteiligt und es beugt Gefäßverkalkung – uns damit vermutlich auch Demenz vor. PS: Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass bioaktive Peptide in Käse (z.B. Gouda, Grana Padano) wie natürliche ACE-Hemmer wirken und den Blutdruck senken können.

Fazit: Und jetzt alle mal jeden Tag fröhlich „Cheeeeeeese“ sagen und den Brie genießen! Übrigens steckt in Camembert auch jede Menge Tryptophan, das der Körper zum Glückshormon Serotonin umbauen kann.



Quellen:

Du Y, Borné Y, Samuelsson J, Glans I, Hu X, Nägga K, Palmqvist S, Hansson O, Sonestedt E. High- and Low-Fat Dairy Consumption and Long-Term Risk of Dementia: Evidence From a 25-Year Prospective Cohort Study. Neurology. 2026 Jan 27;106(2):e214343. doi: 10.1212/WNL.0000000000214343. Epub 2025 Dec 17. PMID: 41406402; PMCID: PMC12720290.

https://www.sciencedaily.com/releases/2025/12/251221091246.htm

Über die Autorin:

Marion Meiners ist ausgebildete Verlagskauffrau und Journalistin und arbeitete viele Jahre für Zeitschriften als Redakteurin für Gesundheit und Ernährung. Zusammen mit Labor-Professor Hans-Peter Seelig schrieb sie das Buch „Laborwerte klar und verständlich“.
Ihre Begeisterung für Medizinthemen entdeckte sie in frühen Berufsjahren, nachdem ihr eine Verwandte einen Pschyrembel schenkte. Seither heißt ihr digitales „Wohnzimmer“ PubMed und die Faszination für die Ursachen-Fahndung bei Krankheiten sowie die Effekte von Ernährung und Lebensstil auf die Gesundheit hält an.

Das sagt sie über ihre Tätigkeit:

„Alles hängt mit allem zusammen im Körper. Das ist leider in unserer „Schubladen“-Medizin noch nicht so ganz angekommen. Ein Nährstoffmangel kann etwa ebenso fatale Auswirkung auf alle Organsysteme haben wie z.B. ein kranker Zahn. Umgekehrt kann schon eine veränderte Zusammenstellung der Makro-oder Mikronährstoffe in der Ernährung gigantische therapeutische Effekte entfalten. Welche, und wie gut belegt diese sind – darüber möchte ich informieren.“

Das Bild zeigt ein Porträt der News-Autorin Marion Meiners.

Zum Einstieg der Ernährungsumstellung Berberin? (News vom 24.02.2026 | Robert Krug)

Es gibt eine sehr interessante neue Studie zu dem Nahrungsergänzungsmittel Berberin, ein aus einer Wurzel gewonnener Stoff, der mir bislang „nur“ zum Verbessern von Blutzucker bekannt war. Doch das Team um Elyas Nattagh-Eshtivani hat sich viele verschiedene Studien angeschaut, auch viele, die mit Menschen durchgeführt wurden, und hat dabei eine Vielzahl von Beobachtungen zusammengetragen. Ich stelle die Übersicht vorweg einmal dar:

Viele der Interventionsstudien verliefen dabei ca. 12 Wochen, einige wenige jedoch auch deutlich länger. Die Dosis an Berberin lag in der Regel bei 500 bis 1000 mg pro Tag. Berberin wurde dabei 30 Minuten vor dem Essen eingenommen. Mir fielen dabei vor allem folgende Auswirkungen direkt ins Auge:

  • Berberin verbessert die Insulinsensitivität, d.h. Insulin wirkt besser
  • Berberin führt zu einer Verringerung der Triglyceride
  • Berberin führt zu einer Verringerung des HbA1c-Wertes
  • Der Nüchternblutzucker verbessert sich
  • Die Oxidation der Blutfette verbessert sich
  • Eine Fettleber bessert sich und somit auch Leberparameter
  • Der HDL-Wert steigt
  • Der HOMA-Index bessert sich, so auch der Harnsäure-Wert
  • Der Blutdruck verbessert sich

Man kann die Wirkung somit grob umschreiben mit: Der Stoffwechsel im Menschen verbessert sich und das ist aus meiner Sicht vor allem für Menschen wichtig, die mit Low Carb starten, da zu Beginn diese Werte in der Regel sehr schlecht sind. Um hier schneller zum Erfolg zu kommen, scheint Berberin als Nahrungsergänzungsmittel eine sehr gute Idee zu sein. Denn gerade Frauen nach der Menopause tun sich häufig schwerer, den Insulinspiegel und somit alle Begleiterscheinungen eines gestörten Stoffwechsels, die ich oben aufgelistet habe, zu senken.

Es gibt darüber hinaus auch erste Hinweise, dass Berberin den Verlauf einer Krebserkrankung verbessert, was auch ganz sicher am Insulin liegt, denn dazu habe ich bereits einige Studien in meinem Buch „Der Fastenkompass“ zusammengetragen. Insulin bestimmt sehr entscheidend mit, wie erfolgreich die Behandlung ist bzw. wie hoch das Risiko eines erneuten Auftretens ist.

Es gibt noch einen weiteren Aspekt bei Berberin, denn Berberin wird generell sehr schlecht im Darm aufgenommen. Das muss jedoch per se aber nichts Schlechtes sein, denn man hat festgestellt, dass sich Berberin positiv auf das Mikrobiom auswirkt, so wie es eine Ernährungsumstellung hin zu echtem Essen eben auch tut.

Was nehmen wir mit?

Wer seit Jahrzehnten nach Strunz isst, den interessiert diese News eher nicht persönlich, doch jeder wird im Bekanntenkreis oder Verwandtenkreis Personen kennen, die sich nicht Low Carb ernähren. Und wenn einer dann doch nach Hilfe fragt, was er tun kann, so ist natürlich die Nahrungsumstellung hin zu Low Carb immer noch der wichtigste Schritt, aber man kann in diesem Atemzug an Berberin denken, um den Erholungsprozess des Körpers zu fördern bzw. zu beschleunigen, insbesondere wenn der Insulinspiegel zu Beginn einer Ernährungsumstellung deutlich erhöht ist.



Quelle:

Berberine’s impact on health: Comprehensive biological, pharmacological and nutritional perspectives, Elyas Nattagh-Eshtivani et al, 2025, DOI: 10.1016/j.metop.2025.100399

Über den Autor:

“Robert Krug beschäftigt sich seit 2016 intensiv mit dem Thema Gesundheit und Ernährung im Hinblick auf die Biochemie des Menschen. Seit 2019 veröffentlicht Robert Krug Bücher zu den Themen genetisch korrekte Ernährung und zur ganzheitlichen Betrachtung des Menschen. Doch lassen wir ihn selbst einmal zu Wort kommen, wie er seinen Weg zur Biochemie gefunden hat:

"Ich liebe es, Probleme zu lösen. Das wird mit ein Grund dafür gewesen sein, dass ich 1994 Wirtschaftsinformatik studiert und warum ich leidenschaftlich gern Software programmiert habe. Mein Weg zur ganzheitlichen Medizin erfolgte aus der Not heraus, da ich in 2016 selbst erkrankte und von der Schulmedizin leider keine Hilfe bekam. So fing ich an, mich Stück für Stück mit meinen Problemen zu beschäftigen und zu lesen, um den Problemen auf den Grund zu gehen. Also das gleiche Vorgehen wie bei der Arbeit. Das war sozusagen der Start für mein inzwischen leidenschaftliches Interesse an der Biochemie und somit der Start meiner Reise." ”

Das Bild zeigt ein Porträt des News-Autors Robert Krug.

Kidsnews: Fleisch ist besonders gesund (News vom 25.02.2026 | Dr. Kristina Jacoby, Illustration: Johanna Prestel)

Es ist schon für Kinder wichtig darauf zu achten, was den Körper gesund hält und was ihm nicht so gut tut. Denn gesund zu sein heißt nicht nur, keine Erkältung zu haben. Wenn du gesund bist, ist dein Körper stärker, du fühlst dich fitter und hast oft bessere Laune. Außerdem werden aus gesunden Kindern später gesunde Erwachsene, die sich wohler fühlen und meistens zufriedener sind. Wie gesund du bist hängt sehr stark davon ab, was du isst.

Ein ganz wichtiger Teil einer gesunden Ernährung sind Proteine. Sie stecken in Fleisch und Fisch, in Eiern, Joghurt und Käse, aber auch in geringeren Mengen in Erbsen, Bohnen, Nüssen oder Soja. Proteine helfen deinem Körper, zu wachsen und sich zu reparieren, wenn du dich verletzt oder krank bist. Stell dir deinen Körper wie ein riesiges Haus vor. Die Proteine sind die Steine, aus denen alles gebaut wird: Muskeln, Haut, Haare, Organe und sogar dein Blut. Ohne sie könnte dein Körper nicht richtig funktionieren.

Besonders gut kann dein Körper die Proteine aus tierischen Lebensmitteln verwenden, also aus Eiern, Fisch, Fleisch, Geflügel, Milch, Quark oder Käse. Diese Proteine passen perfekt zu dem, was dein Körper braucht. Pflanzliche Lebensmittel wie Bohnen, Nüsse oder Linsen enthalten auch Proteine, aber nicht alle Bausteine, die der Körper braucht.

Am besten sind tierische Lebensmittel, wenn sie so natürlich wie möglich sind. Ein Stück Fleisch, das du selbst brätst, ein gekochtes Ei oder Naturjoghurt sind richtig gut. Wurst wie Salami oder Fleischwurst ist dagegen stark verarbeitet. Dabei gehen viele gute Stoffe verloren, und es kommen oft Dinge hinein, die deinem Körper nicht guttun, zum Beispiel Stoffe, die dazu führen, dass die Wurst nicht so schnell vergammelt, oder Stoffe, die künstlich den Geschmack der Wurst verändern.

In Supermärkten findest du oft auch Proteinriegel oder Proteindrink. Das klingt erst einmal gesund, weil ja Proteine enthalten sind. Sie sind es aber nicht. Sie enthalten zu viel Zucker, der dem Körper schadet, außerdem sind in solchen Produkten meisten zusätzlich Stoffe, die dein Körper gar nicht braucht und ihm dazu auch noch schaden.

Am besten bekommst du dein Protein aus echten Lebensmitteln. Ein Frühstücksei, ein Stück Hähnchen, Gulasch, Hackfleisch, ein Joghurt mit frischen Beeren oder eine Portion Fisch. Das alles ist natürlich, lecker und genau das, was dein Körper braucht, um stark, klug und gesund zu werden.



Über die Autorin:

"Dr. Kristina Jacoby arbeitet seit 2014 Dr. U. Strunz bei der Erstellung seiner Bücher zu. Besonders fasziniert ist sie von den physiologischen Abläufen im Organismus sowie den Möglichkeiten diese mit Lebensstilveränderungen positiv zu beeinflussen.
Physiologie und Genetik waren ihre Schwerpunkte in ihrem Biologie-Studium, welches sie 2002 abschloss. Von 2004 bis 2010 studierte und promovierte sie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 2008 beschäftigt sie sich intensiv mit Meditation und praktiziert täglich.

Das sagt sie selbst zu Ihrer Tätigkeit:

„Jede Krankheit basiert auf Schieflagen im Organismus, die man aufspüren und verändern kann. Davon bin ich überzeugt. Mittlerweile gibt es etliche wissenschaftliche Veröffentlichungen, die das bestätigen. Leider ist das Wissen noch nicht in den Arztpraxen angekommen. Daher möchte ich dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen von diesen Möglichkeiten der Heilung erfahren und in die Lage versetzt werden, sie umzusetzen.“"

Das Bild zeigt ein Porträt der News-Autorin Dr. Kristina Jacoby.

Leise rieselt… (News vom 26.02.2026 | Dr. med. Ulrich Strunz)

das TAU-Protein, das Amyloid. Wie Pulverschnee, als grauer Nebel direkt in Ihr Gehirn, in Ihre Hirnzellen. Die geben auf und sterben ab. Das war´s.

Nennt man Alters-Demenz. Ein höfliches Wort für: „der Opa wird halt deppert“. Hat man das mal persönlich erlebt in der eigenen Familie, wie Opa oder Oma den Namen vergisst, die Stadt, in der sie leben, die Enkel mit falschen Vornamen anredet … Glauben Sie mir: grauslich! Beginnen tuts übrigens meist mit den Postleitzahlen…

Scheint unausweichlich. Dieses Rieseln der Proteine. Die man übrigens heute - ganz neu - direkt nachweisen kann im Gehirn. Mit PET-CT. Da werden diese Ablagerungen radioaktiv angefärbt und ergeben wunderschöne farbige Bildstrukturen in Ihren Gehirnzellen. Je mehr, je farbiger, desto dümmer … Betrifft selbstverständlich auch Sie.

Interessiert natürlich auch mich als 82-Jährigen, was es hier Neues gibt. Vom Herrn Professor Berlit (Berlin). Der eine ganz neue Idee hatte. Der hat

296 Schrittzähler

gekauft. Hat Sie „gesunden“ Menschen geschenkt und alle 296 bis zu 14 Jahre lang nachverfolgt.

Kontrolliert wurde mit üblichen Intelligenz-Tests und eben jährlich diese PET-CTs. Es wurden Bilder angefertigt.

Jetzt kommt´s wieder. Frohmedizin. Natur. Jeder ach so dumme Ureinwohner in Papua, jeder Landwirt in Bayern weiß Bescheid. Professor Belit fand, dass

7500 Schritte täglich den kognitiven Abbau
um 51 % verringerten.

Tja. Da haben wir´s wieder. Bewegung hält Ihr Gehirn jung. Jetzt durch eindeutige Messung bewiesen. Wen das angeht? Millionen Demenz-Erkrankte in Deutschland. Genauso wie Sie. Dann, wenn Sie bei diesem Spiel nicht mitmachen wollen.

P.S.: Das Fakt, das nur 5000 Schritte täglich den Abbau um immerhin 40 % verringerten, lässt schließen, dass bei 10.000 Schritten mehr als 51 % gewonnen hätten, oder? Und was ist bei 20.000 Schritten?

Kann ich Ihnen sagen. Ich unterhalte mich täglich mit meinem Nachbarn. 87 Jahre. Landwirtschaft. Steht 4 Uhr morgens auf. Sicherlich nicht, um sein Handy zu bedienen oder Fernsehen zu gucken … Im Gespräch ein blitzgescheiter Gnom.

Erkältungszeit: Zuviel oder Zuwenig! (News vom 27.02.2026 | dr. med. univ. Dieter Schmidt)

Wenn Ihr Körper mehr arbeiten muss, als er sollte, gibt es dafür meist einen Grund.
Ihn zu finden kann alles verändern.

Lesen Sie mehr dazu auf www.mein-bluttuning.de

Cookies erleichtern die Bedienung unserer Website. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK