Kaffee gehört weltweit zu den beliebtesten Getränken und seit Jahren wird diskutiert, ob er mehr ist als nur ein Wachmacher. Insbesondere Koffein und weitere bioaktive Inhaltsstoffe wie Polyphenole stehen schon lange im Fokus der Forschung. Sie könnten durch die Reduktion von oxidativem Stress und Neuroinflammation zur Neuroprotektion beitragen. Doch wie belastbar ist die Evidenz?
Experimentelle Studien lieferten bereits mehrere Hinweise darauf, wie Koffein auf das Gehirn wirken könnte. Als Antagonist an Adenosin-Rezeptoren moduliert Koffein die synaptische Übertragung. In präklinischen Modellen zeigte sich, dass eine chronische Koffeinexposition Prozesse beeinflussen kann, die für die Alzheimer-Demenz relevant sind – darunter auch der Amyloid-β- und der TAU-Stoffwechsel. Beobachtet wurden unter anderem eine Senkung des Amyloid-β-Spiegels sowie eine Verbesserung neuronaler Plastizität und mitochondrialer Funktion.
Ein weiterer möglicher Mechanismus ist die Reduktion proinflammatorischer Zytokine im Gehirn. Neuroinflammation gilt als zentraler Treiber neurodegenerativer Erkrankungen. Koffein könnte hier regulierend eingreifen und entzündliche Prozesse abschwächen. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass Koffein die Insulinsensitivität erhöht und das Risiko für Typ-2-Diabetes senkt – ein weiterer bekannter Risikofaktor für Demenz. Auch vaskuläre Funktionen im Gehirn könnten von Kaffee profitieren, was angesichts der Bedeutung der zerebralen Durchblutung für die kognitive Leistungsfähigkeit relevant ist.
Neben Koffein enthält Kaffee zahlreiche weitere bioaktive Substanzen wie Polyphenole, Chlorogensäure und Catechine. Diese wirken antioxidativ, reduzieren oxidativen Stress im Gehirn und könnten ebenfalls zur Verbesserung der cerebrovaskulären Funktion beitragen.
Ob sich diese experimentellen Erkenntnisse in der Bevölkerung widerspiegeln, untersuchten Dong D. Wang vom Brigham and Women’s Hospital in Boston und sein Team anhand zweier großer US-amerikanischer Kohorten: der Nurses’ Health Study und der Health Professionals Follow-up Study. Insgesamt wurden 86.606 Frauen und 45.215 Männer in die Studie eingeschlossen. Alle Teilnehmenden füllten regelmäßig Ernährungsfragebögen aus und waren zu Studienbeginn frei von Demenz, Morbus Parkinson oder Krebs.
Über eine durchschnittliche Nachbeobachtungszeit von immerhin 36,8 Jahren wurden 11.003 Demenzfälle dokumentiert. Nach Adjustierung für potenzielle Störfaktoren wie Alter, Alkoholkonsum, Rauchen und Energieaufnahme war ein höherer Konsum von koffeinhaltigem Kaffee signifikant mit einem geringeren Demenzrisiko assoziiert. Im Vergleich des höchsten mit dem niedrigsten Quartil des Kaffeekonsums entsprach dies einer Risikoreduktion von 18 % (41 versus 330 Fälle pro 100.000 Personenjahre).
Zudem zeigte sich in der NHS-Kohorte ein Zusammenhang zwischen höherem Kaffeekonsum und besserer objektiver kognitiver Leistungsfähigkeit. Interessanterweise war der Zusammenhang nicht linear: Die stärksten protektiven Effekte wurden bei etwa zwei bis drei Tassen koffeinhaltigem Kaffee pro Tag beobachtet. Ein noch höherer Konsum führte dann nicht mehr zu einer weiteren Risikoreduktion.
Auch für koffeinhaltige Tees wie Schwarz- oder Matcha-Tee zeigten sich ähnliche, jedoch weniger stark ausgeprägte Zusammenhänge. Das im Tee teils als „Tein“ bezeichnete Koffein ist chemisch identisch mit Koffein.
Der größte Unterschied fand sich bei ein bis zwei Tassen täglich. Matcha, traditionell in Japan zu medizinischen und zeremoniellen Zwecken genutzt, wird zunehmend als Kaffee-Alternative beworben.
Auffällig aber ist, dass entkoffeinierter Kaffee weder mit einem geringeren Demenzrisiko noch mit einer besseren kognitiven Leistungsfähigkeit assoziiert war. Dies spricht dafür, dass Koffein eine entscheidende Rolle spielt.
Die aktuellen Daten aus Kohortenstudien mit über 130.000 Teilnehmenden liefern Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen moderatem Konsum von koffeinhaltigem Kaffee und einem geringeren Demenzrisiko. Dennoch lässt sich – anders als es in der Presse in den letzten Wochen mehrfach dargestellt - daraus kein wirklicher kausaler Zusammenhang ableiten. Zudem arbeiteten alle Teilnehmenden im Gesundheitsbereich, was die Übertragbarkeit auf die Allgemeinbevölkerung einschränken könnte.
Klar ist: Koffein und Polyphenole besitzen biologisch plausible neuroprotektive Eigenschaften. Ob und in welchem Ausmaß sie tatsächlich vor Demenz schützen, müssen zukünftige randomisierte Studien zeigen. Bis dahin scheint ein moderater Kaffeekonsum von zwei bis drei Tassen täglich zumindest aus neurologischer Sicht vorteilhaft. Für mich – und sicher auch für viele andere Kaffeeliebhaber – sind das durchaus gute Nachrichten.
Quelle:
Zhang Y, Liu Y, Li Y, Li Y, Gu X, Kang JH, Eliassen AH, Wang M, Rimm EB, Willett WC, Hu FB, Stampfer MJ, Wang DD. Coffee and Tea Intake, Dementia Risk, and Cognitive Function. JAMA. 2026 Feb 9:e2527259. doi: 10.1001/jama.2025.27259. Epub ahead of print. PMID: 41661604; PMCID: PMC12887839.
Über die Autorin:
"Kyra Kauffmann, Jahrgang 1971, Mutter zweier kleiner Söhne, Volkswirtin, seit 20 Jahren niedergelassene Heilpraktikerin, Buchautorin, Dozentin, Journalistin und seit 3 Jahren begeisterte Medizinstudentin.
Zur Medizin kam ich durch meine eigene schwere Erkrankung mit Anfang 30, bei der mir seinerzeit kein Arzt wirklich helfen konnte. („Ihre Werte sind alle super – es ist alles rein psychisch!“). Hilfe bekam ich von Heilpraktikern, die zunächst einmal eine wirklich gründliche Labordiagnostik durchgeführt haben, ganz nach dem Vorbild von Dr. Ulrich Strunz. Es war eine neue Welt, die sich mir eröffnete und die Erkenntnisse, haben mich sofort fasziniert (ohnehin bin ich ein Zahlen-Daten-Fakten-Fan und habe nicht umsonst das Studium der VWL gewählt). Die Begeisterung war so groß, dass ich meinen alten Beruf an den Nagel hängte und Heilpraktikerin wurde. Meine Praxis führe ich seit 20 Jahren mit großer Begeisterung und bin – natürlich - auf Labordiagnostik spezialisiert und kann so oft vielen Symptomen auf den Grund gehen. In 2 Jahren hoffentlich dann auch als Ärztin.

Und ob! Und was für einer! Gemeint ist der neue Gesundheitsminister der USA. Der uns eine neue Ernährungspyramide beschert hat. Bunt, farbig, unterhaltsam.
Und wenn ich wieder mal so richtig grinsen möchte, guck ich mir die an. Liegt vor mir auf dem Schreibtisch. Genau das empfehle ich Ihnen auch.
Die Pyramide lässt sich ganz einfach zusammenfassen: viel mehr Eiweiß, praktisch keine Kohlenhydrate. Dafür GEMÜSE. Heißt für mich: Doc, Sie haben schon immer Recht gehabt. Mit Ihren ach so „extremen“ Ansichten. Jedenfalls gelten Ihre Gedanken heute als Leitlinien für die ganze USA.
Bei Leibe nicht für Deutschland. Sie müssten mal die Antwort der DGE, der deutschen Gesellschaft für Ernährung dazu lesen. Die uns ja eine völlig andere Ernährungspyramide beschert hat: Basis Kohlenhydrate, also Krankheit, sparsam Eiweiß. Und die sich heute auf sehr gekonnte Weise verteidigt. Typisch deutsch: hämisch, heimtückisch, hinterrücks, sogar unterstellend, dass die USA-Ernährungspyramide einen politischen Hintergrund hätte. Sie wissen schon: Trump u.s.w. Ein ganz unglaubliches Machwerk der DGE, das ich mir aufheben werde.
Aber zurück zum Grinsen. Zum Schelm Kennedy. Da hat er also in seinem bunten Bildchen so ziemlich komplett auch meine Nahrung aufgemalt. Vom Hühnchen über Brokkoli bis zu Nüssen.
Und ganz unten, wo die Pyramide am spitzesten, am engsten ist, ganz klein
DAS BROT.
Sogar noch mit einem Strich abgetrennt, als eigentlich nicht zum Essen gehörig.Soweit liest´s, erkennt´s der Leser. Was die meisten – auch Sie – nicht erkennen, gar nicht bemerken ist, dass in dem Bildchen KARTOFFELN, REIS, NUDELN völlig fehlen.
Hätten wir also das Strunz´sche Mantra:
Gesundheit ist untrennbar verbunden mit NULL Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Zucker.
Denn auch Zucker in Form von Mars-Riegeln oder Magnum-Eis fehlt völlig auf dem Bild.
Sie verstehen vielleicht einmal mehr meinen wissenschaftlich falschen Begriff „NO CARB“. Ich sprech eben fürs Volk. Für die Normalmenschen ohne Ausbildung als Biochemiker. Und für den sind Kohlenhydrate eben Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Zucker.Sie freilich sind klüger: Sie wissen, dass auch Gemüse Kohlenhydrate sind. Nur eben sehr gesunde, sehr langsame, in Ballaststoffe eingepackte Kohlenhydrate, die wir gelten lassen (müssen), um so auf einen Großteil von Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen zu kommen.
Aber zurück zum Spaß: dass der Schelm Kennedy das einfach nicht reingemalt hat … ich hab ihn schon vorher gemocht.

Lachgas, chemisch Distickstoffmonoxid, kann selbst in Fällen von schweren und therapie-resistenten Depressionen („Major Depression“) einschließlich biopolarer Störungen die klinischen Symptome deutlich mildern und die Stimmung schnell verbessern. Auf diese Erkenntnis hatten Wissenschaftler bereits in früheren kleinen Studien hingewiesen. Jetzt überprüfte auch ein Forscherteam der britischen Universitäten Birmingham und Oxford sowie des „Birmingham and Solihull Mental Health Foundation Trust“ den therapeutischen Effekt von Lachgas-Inhalationen – und konnte bestätigen: Diese ungewöhnliche Therapie erzielt schnell signifikante Effekte – bei vergleichsweise milden Nebenwirkungen.
Veröffentlicht wurde ihre Arbeit im peer-reviewten Fachjournal „eBioMedicine“, einer Publikation aus der Lancet-Gruppe. In ihre Analyse bezogen die Forscher sieben klinische Studien sowie vier Studienprotokolle mit ein. Insgesamt werteten sie Daten von 247 Patienten mit bestätigten depressiven Störungen aus; in den Studien hatten die Probanden entweder ein Sauerstoff-Gemisch mit entweder 25- oder 50-prozentigem Lachgasanteil in einer oder mehreren Sitzungen inhaliert; die Vergleichsgruppen erhielten Inhalationen mit normaler Luft, reinem Sauerstoff oder Midazolam.
Gepoolte Daten aus drei klinischen Studien und vier Studienprotokollen, in denen den Patienten ein 50-prozentiges Lachgas-Gemisch in nur einer einzigen Sitzung verabreicht wurde, erzielten das beste Ergebnis: Schon nach zwei Stunden und auch nach 24 Stunden waren die typischen Depressions-Symptome signifikant verringert. Einer Woche später war der stimmungsaufhellende Wirkung der therapeutischen Inhalationen allerdings verflogen. Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schwindel oder Erbrechen waren vorübergehend; lediglich bei der Therapie mit 50-prozentigem Lachgas-Gemisch stellten sich vermehrt auch Kopfschmerzen ein. Bei wiederholten Inhalationen über mehrere Wochen hinweg blieb auch die stimmungsverbessernde Wirkung länger erhalten.
Die Wissenschaftler vermuten, dass Lachgas, ähnlich wie das anti-depressiv wirkende Narkose-und Schmerzmittel Ketamin, das Glutamat-System im Gehirn beeinflussen und NMDA-Rezeptoren, die für den Kalzium-Einstrom in Nervenzellen sorgen, blockieren kann. Sie weisen aber auch darauf hin, dass viele Studien bisher nur Kurzzeit-Effekte der Inhalationstherapie untersucht haben und halten weitere Studien mit längerer Therapie-Dauer für dringend nötig.
Mein Senf dazu: Was zunächst skurril klingt, könnte ein ernstzunehmender, nebenwirkungsarmer und kostengünstiger Ansatz zur Behandlung von therapie-resistenten Depressionen zu sein. Wer aber nicht auf seine Lachgas-Therapie auf Rezept warten will: Auch andere Faktoren, z.B. Aminosäuren oder Vitamin D, können ein positive Wirkung auf ein trauriges Gehirn entfalten und die Stimmung boostern. Warum und wann Tests sinnvoll sind, lesen Sie hier:
Quellen:
Gill K, de Cates AN, Wiseman C, Murphy SE, Williams E, Harmer CJ, Morales-Muñoz I, Marwaha S. Nitrous oxide for the treatment of depression: a systematic review and meta-analysis. EBioMedicine. 2025 Nov 30:106023. doi: 10.1016/j.ebiom.2025.106023. Epub ahead of print. PMID: 41326290.
https://www.thelancet.com/journals/EBIOM/article/PIIS2352-3964(25)00467-0/fulltext
Über die Autorin:
Marion Meiners ist ausgebildete Verlagskauffrau und Journalistin und arbeitete viele Jahre für Zeitschriften als Redakteurin für Gesundheit und Ernährung. Zusammen mit Labor-Professor Hans-Peter Seelig schrieb sie das Buch „Laborwerte klar und verständlich“.
Ihre Begeisterung für Medizinthemen entdeckte sie in frühen Berufsjahren, nachdem ihr eine Verwandte einen Pschyrembel schenkte. Seither heißt ihr digitales „Wohnzimmer“ PubMed und die Faszination für die Ursachen-Fahndung bei Krankheiten sowie die Effekte von Ernährung und Lebensstil auf die Gesundheit hält an.
Das sagt sie über ihre Tätigkeit:
„Alles hängt mit allem zusammen im Körper. Das ist leider in unserer „Schubladen“-Medizin noch nicht so ganz angekommen. Ein Nährstoffmangel kann etwa ebenso fatale Auswirkung auf alle Organsysteme haben wie z.B. ein kranker Zahn. Umgekehrt kann schon eine veränderte Zusammenstellung der Makro-oder Mikronährstoffe in der Ernährung gigantische therapeutische Effekte entfalten. Welche, und wie gut belegt diese sind – darüber möchte ich informieren.“

Ich knüpfe mit dieser News an die wunderbare Darstellung von Kyra Kauffmann zum Thema Vitamin D an (siehe https://www.strunz.com/news/die-25-oh-1,25-oh-vitamin-d-ratio-ein-beweis-fuer-eine-vitamin-d-rezeptor-blockade.html), denn ich habe noch ein sehr interessantes biochemisches Detail zum Thema Sonne gelernt, welches über die Produktion von Vitamin D hinausgeht.
Paul Mason war der Frage nachgegangen, wie sich die Korrelation erklären lässt, dass die Gesamtsterblichkeit im Sommer stark fällt, und ob sich das nur mit der Vitamin-D-Produktion der Haut erklären lässt. In der Auswertung von Pedro Marques-Vidal zum Thema Gesamtsterblichkeit sehen wir eine klare Korrelation zwischen den Sommermonaten und einer geringeren Gesamtsterblichkeit. Doch nun muss man der Frage nachgehen: Woran liegt das?

Wenn wir Sonne an unsere Haut lassen, produzieren wir in Deutschland in den Monaten April bis Oktober Vitamin D durch die UVB-Strahlung. So viel ist bekannt und auch die Zusammenhänge von Vitamin D und unserem Immunsystem.
Doch was passiert noch?
Hier hat Paul Mason einen spannenden Fund gemacht. Die UVA-Strahlung, die wir im Sommer auch bereits in den Morgen- und noch in den Abendstunden aufnehmen, führt dazu, dass wir vermehrt Stickstoffmonoxid-Synthese (NOS) durch die Haut ausführen und somit Stickstoffmonoxid bilden. Dieses Stickstoffmonoxid führt infolge dazu, dass sich Blutgefäße entspannen und der Blutdruck fällt. Um das zu beweisen, haben Forscher um Richard Weller insgesamt 24 Teilnehmer im Labor einer UVA-Strahlung für 20 Minuten ausgesetzt. Und siehe da, der Blutdruck fiel signifikant um 3,5 mm Hg. Das sieht man auch schon in der folgenden Darstellung, erneut über die Monate des Jahres:

Und man fand noch einen spannenden Effekt, nämlich dass Stickstoffmonoxid die Insulinsensitivität beeinflusst und dadurch der HbA1c-Wert im Sommer ebenfalls niedriger liegt als im Winter, jedenfalls wurde dieser Effekt in Portugal festgestellt:

Was nehmen wir mit?
Sich einer gesunden Menge Sonne auszusetzen, sprich sich im Freien aufzuhalten, so dass man eine vernünftige Portion Sonne auf die Haut abbekommt, führt eben nicht nur zur Bildung von Vitamin D, sondern führt auch zur Bildung von Stickstoffmonoxid über die Haut und dieses Stickstoffmonoxid hat gleich zwei angenehme Effekte: Es verbessert die Durchblutung und lässt Insulin besser wirken, so dass der Blutzuckerspiegel im Körper eines Diabetikers Typ-2 fällt. Ganz abgesehen davon, dass Sonne auch schlicht und einfach gut fürs Gemüt ist.
Quellen:
Seasonal Variation of Overall and Cardiovascular Mortality: A Study in 19 Countries from Different Geographic Locations, Pedro Marques-Vidal et al., 2014, DOI: 10.1371/journal.pone.0113500
UVA Irradiation of Human Skin Vasodilates Arterial Vasculature and Lowers Blood Pressure Independently of Nitric Oxide Synthase, Richard B. Weller et al., 2014, DOI: 10.1038/jid.2014.27
Über den Autor:
“Robert Krug beschäftigt sich seit 2016 intensiv mit dem Thema Gesundheit und Ernährung im Hinblick auf die Biochemie des Menschen. Seit 2019 veröffentlicht Robert Krug Bücher zu den Themen genetisch korrekte Ernährung und zur ganzheitlichen Betrachtung des Menschen. Doch lassen wir ihn selbst einmal zu Wort kommen, wie er seinen Weg zur Biochemie gefunden hat:
"Ich liebe es, Probleme zu lösen. Das wird mit ein Grund dafür gewesen sein, dass ich 1994 Wirtschaftsinformatik studiert und warum ich leidenschaftlich gern Software programmiert habe. Mein Weg zur ganzheitlichen Medizin erfolgte aus der Not heraus, da ich in 2016 selbst erkrankte und von der Schulmedizin leider keine Hilfe bekam. So fing ich an, mich Stück für Stück mit meinen Problemen zu beschäftigen und zu lesen, um den Problemen auf den Grund zu gehen. Also das gleiche Vorgehen wie bei der Arbeit. Das war sozusagen der Start für mein inzwischen leidenschaftliches Interesse an der Biochemie und somit der Start meiner Reise." ”

Wusstest du, dass du dir ganz einfach selbst einen Salat machen kannst? Dafür brauchst du keinen Herd, keine Pfanne und keine Hilfe von Erwachsenen – nur ein bisschen Lust, Neues auszuprobieren!
Salat ist bunt, knackig und richtig lecker. Du kannst alles hineintun, was du magst. Zum Beispiel:

So kannst du einen Salat selbst machen:



Das Tollste ist: Wenn du den Salat selbst gemacht hast, schmeckt er gleich doppelt so gut. Probiere es doch einmal aus. Vielleicht magst du ja sogar Freunde einladen, die dann mit dir deinen selbst gemachten Salat essen.
Über die Autorin:
"Dr. Kristina Jacoby arbeitet seit 2014 Dr. U. Strunz bei der Erstellung seiner Bücher zu. Besonders fasziniert ist sie von den physiologischen Abläufen im Organismus sowie den Möglichkeiten diese mit Lebensstilveränderungen positiv zu beeinflussen.
Physiologie und Genetik waren ihre Schwerpunkte in ihrem Biologie-Studium, welches sie 2002 abschloss. Von 2004 bis 2010 studierte und promovierte sie an der Deutschen Sporthochschule Köln. Seit 2008 beschäftigt sie sich intensiv mit Meditation und praktiziert täglich.
Das sagt sie selbst zu Ihrer Tätigkeit:
„Jede Krankheit basiert auf Schieflagen im Organismus, die man aufspüren und verändern kann. Davon bin ich überzeugt. Mittlerweile gibt es etliche wissenschaftliche Veröffentlichungen, die das bestätigen. Leider ist das Wissen noch nicht in den Arztpraxen angekommen. Daher möchte ich dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen von diesen Möglichkeiten der Heilung erfahren und in die Lage versetzt werden, sie umzusetzen.“"

Kennen Sie das? Sie hatten einen Infekt. Vielleicht Corona, vielleicht eine schwere Grippe. Der Virus ist längst weg. Der Test ist negativ. Aber Sie sind nicht mehr der Alte.
Sie sind müde. Bleiern erschöpft. Der Kopf ist im Nebel (Brain Fog). Die Treppe in den zweiten Stock fühlt sich an wie der Mount Everest. Sie gehen zum Arzt. Das Blutbild (das Standard-Blutbild!) ist unauffällig. Die Schulmedizin zuckt mit den Schultern. "Post-Viral-Syndrom". "Long COVID". "Psychosomatisch". Ruhen Sie sich aus. Warten Sie ab.
Ein fataler Rat. Denn während Sie warten, ersticken Ihre Zellen.
Die aktuelle Forschung ist der Schulmedizin meilenweit voraus. Sie hat den wahren Übeltäter unter dem Elektronenmikroskop gefunden: Mikrothromben. Winzige Blutgerinnsel.
Was passiert da genau in Ihrem Körper?
Ihre Blutgefäße sind innen mit einer hauchdünnen, spiegelglatten Schicht ausgekleidet. Dem Endothel. Stellen Sie sich das vor wie die intakte Teflon-Beschichtung einer Bratpfanne. Das Blut flutscht reibungslos hindurch.
Bei einer schweren Virusinfektion feuert Ihr Immunsystem aus allen Rohren. Es entstehen massive Entzündungen. Diese Entzündungen wirken wie eine Drahtbürste auf Ihre Teflon-Pfanne. Das Endothel wird aufgeraut, zerkratzt, entzündet.
Was tut der Körper, wenn ein Gefäß verletzt ist? Er will es flicken. Er schickt Blutplättchen und das Klebe-Eiweiß Fibrin. Das Blut verklumpt. Es bilden sich winzige Pfropfen. Das ist als Notfallmaßnahme genial. Aber bei Long COVID oder schweren Post-Infekt-Syndromen hört dieser Prozess nicht mehr auf.
Ihre Kraftwerke ersticken
Diese winzigen Fibrin-Klumpen (Mikrothromben) verstopfen nun Ihre feinsten Haargefäße. Die Kapillaren. Genau dort, wo der Sauerstoff aus dem Blut in Ihre Zellen übertreten soll.
Die Folge? Ihr Blut ist zäh wie Sirup. Die roten Blutkörperchen kommen nicht mehr durch die verstopften Röhrchen. Der Sauerstoff kommt nicht mehr im Gehirn und nicht mehr in den Muskeln an.
Ihre Mitochondrien (die Kraftwerke in Ihren Zellen) brauchen aber Sauerstoff, um ATP (Lebensenergie) zu produzieren. Ohne Sauerstoff steht das Band still. Die Kraftwerke schalten ab.
Kein Sauerstoff. Keine Energie. Brain Fog. Bleierne Müdigkeit. So einfach, so logisch ist das.
Was tun? Die 3-Schritte-Lösung der Frohmedizin
Warten, bis es von alleine weggeht? Das kann Jahre dauern. Sie müssen Ihr Blut wieder zum Fließen bringen! Sie müssen die Gefäße weiten, den Müll abtransportieren und die Entzündung stoppen. Wie? Mit Molekularmedizin. Mit Stoffen, die Ihr Körper kennt.
Lassen Sie sich nicht einreden, man könne nichts tun. Sie sind kein Opfer. Bringen Sie Sauerstoff in Ihre Zellen. Räumen Sie Ihre Blutgefäße auf. Holen Sie sich Ihre Lebensenergie zurück!
Referenzen aus der Wissenschaft:
Über den Autor:
Dr. Matthias Wittfoth macht Hirnforschung spürbar: Als Neurowissenschaftler, Diplom Psychologe und CEO der Dr. Wittfoth Longevity GmbH synchronisiert er Gehirn, Körper und Bewusstsein für messbar mehr Lebensjahre in Vitalität.
Seine drei Power-Hebel
Dr. Wittfoth coacht Vorstände bei BCG & Co., interviewte in seinen Podcasts Inside Brains, Der Atemcode und Matthias X inspirierende Forscher, Künstler und Biohacking-Legenden. Ab Q4 2025 liefert sein neues Format einzigartige Impulse, die man nicht nur versteht, sondern sofort im eigenen Körper erlebt.
Mission: Klarer denken. Tiefer fühlen. Länger leben. – Und genau das erwartet Sie in seinen News.

So wie damals unsere Mutter, um uns schlagartig zu beruhigen, zu besänftigen, uns die Angst zu nehmen, um uns ZU FÜHREN.
… an die Hand nehmen. Die Antwort auf die wohl häufigste kritische Frage, den zweifelnden Einwand meiner Kollegen … nehmen wir die Psychiater und Psychologen:
Soeben wieder in einer Kongress-Zusammenfassung zum x-ten Mal der doch sensationelle Satz
Bei leichter und mittelschwerer Depression
hilft BEWEGUNG stärker als jede Tablette,
die ja meist nur sediert, entrückt, das Problem zudeckt … bis hin, als Nebenwirkung, zu einer leider, leider neu ausgelösten Psychose.
BEWEGUNG also. Wieder einmal. Wie kommt es zu solch (banalen) Studien in der wissenschaftlichen Psychiatrie? Nun, reine Not, Hilflosigkeit. Da hört plötzlich auch der überforderte Fachmann mal der simplen Natur zu. Und legt – weil´s nun mal nicht weiterbringt – die Prospekte der Pharmafirma beiseite.
ABER! Ein immer wieder mir entgegengerufenes, zunächst völlig gerechtfertigtes ABER:
WIE kriegen Sie einen depressiven Patienten dazu, sich zu bewegen, lieber Doktor?
Regelmäßig zu laufen? Das schaffen auch Sie, lieber Doc, nie und nimmer nicht.
Tja. Wie hat´s Ihre Mutter gemacht? Wenn Sie nicht mitkommen wollten? Die hat Sie an die Hand genommen.
Also hab auch ich Sie AN DIE HAND GENOMMEN. In der Praxis. Mit samt Ihrer Depression. Und bin mit Ihnen gelaufen. Den Gang entlang. Und wieder zurück. Und wieder hin. Und zurück, bis sich Ihre Mundwinkel so ganz, ganz leicht gehoben hatten … hat mich immer fasziniert.
Leicht verständlich: es war halt leicht lächerlich, das Ganze. Einverstanden.
Aber: dieser Patient hat sich´s gemerkt. Und hat, nur um mir einen Gefallen zu tun, mit dem Laufen angefangen. In der Wohnung. Dann vor dem Haus. Und dann im Wald … Sie kennen diesen Mechanismus. Der bei vielen – bei Leibe nicht allen – meiner depressiven Patienten geholfen hat.
Sie haben schon verstanden: hier handelt es sich um ein generelles Problem. Wie kriege ich den Herzinfarktpatienten zum leichten Trippeln? Krieg ich die vollfette Madame (oder Sir) zum Marathonlaufen? Alles fängt einmal an. Mein Tipp heute an meine Kollegen: AN DIE HAND NEHMEN. Buchstäblich.
Ein völlig neues Bild von Medizin. Forever young heute.