Was für ein Marathon-Wochenende, diese Tage 12./13.10.2019! Was für eine Leistung ist dieser Sub2h-Marathon von Eliud Kipchoge am Samstag früh in Wien gewesen! Klar dass ich darauf kurz eingehen muss. 1:59:40 h für die klassische Marathondistanz! Unglaublich. Wieder wurden Grenzen im Kopf verschoben. Noch Ende der 90er Jahre las ich in einem Beitrag, dass eine Zeit von unter 2 h physiologisch nicht möglich ist. So können Experten irren!

Am Sonntag dann ein offizieller Weltrekord bei den Damen! 2:14:04 h gelaufen von Brigid Kosgei in Chicago. Damit verbesserte sie die 16 Jahre alte Marke von Paula Radcliffe um über eine Minute! Ich schaue mal lieber nicht auf die aktuelle Bestenliste der deutschen Herren ;-)

Zum Lauf von Eliud Kipchoge: offizieller Weltrekord hin oder her. Offizielles Rennen hin oder her. Mir persönlich ist das völlig egal. Ich oute mich mal. Für mich ist das Sport! Perfekte Vorbereitung, perfekte Bedingungen und perfektes Rennen. So habe ich mir früher meine Strecken ausgesucht. Flach, wenig Kurven, asphaltiert und möglichst nicht windanfällig. Ich gebe zu, ich persönlich konnte und kann mit Trail und Höhenmetern im Wettkampf nicht viel anfangen. Im jedem Training gern und viel davon, im Wettkampf nicht. Da wollte ich mir die schnellen Zeiten abholen, für die ich trainiert hatte. So hat jeder seine Vorlieben. Das ist auch gut so.

Zurück zum Titel dieses Beitrages. Immer wieder tauchen diesbezüglich Fragen auf. Entweder ist ein Läufer überrascht, weil er im zeitigen Frühjahr bereits im Training seine eigentlich für später geplante 10 km Zeit deutlich unterbieten konnte. Dieser Fall ist nicht selten. Nach 10 km Formüberprüfungsläufen in unseren Plänen kommen im Februar oder März eine Reihe solcher Mails bei mir an. Er fragt sich, was nun? Bin ich übertrainiert? Oder aber, ein Läufer bekommt Panik weil ein einzelnes Training nach 6 Wochen Marathonvorbereitung in der härtesten Phase ein paar Sekunden langsamer war als die letzte Einheit. Er sieht sich panisch auf dem absteigenden seiner Form.

Und was ist nun der Unterschied zwischen Anhebung des Leistungsniveaus und der Form? Die lange Version bekommst du in einem vor längerer Zeit veröffentlichten Beitrag.

Grundsätzlich hast du erst einmal ein bestimmtest Leistungsniveau. Bei gleich bleibendem Training bleibt dieses Leistungsniveau auf längere Zeit erhalten. Dieses Niveau kann nach oben oder unten schwanken. Bist du verletzt oder krank und kannst nicht trainieren, dann sinkt dieses Niveau ab. Kannst du dagegen kontinuierlich und optimal trainieren und z.B. eine intensivere Wettkampfvorbereitung durchziehen, dann steigt das Niveau an. Diese Schwankungen nennt man Form. Sie können sich über Wochen bis hin zu Monaten bewegen. Eine erreichte Hochform wird dich zu neuen Bestzeiten führen und letztlich dein grundsätzliches Leistungsniveau anheben. Du bewegst dich insgesamt auf einem höheren Level. Die erreichte Hochform lässt sich nun nicht direkt weiter steigern. Es bedarf einer Regenerationsphase um anschließend nach dem gleichen Prinzip der Anpassung weitere Schritt auf der Leistungsniveau-Treppe zu machen.

Im Allgemeinen lässt sich eine jährliche, durchaus aber auch eine halbjährliche Steigerung des Leistungsniveau erwarten und realisieren. Allerdings sind die Steigerungsraten begrenzt, nicht vorhersehbar und vor allem meist nicht linear.

Wie es sich anfühlt in Form zu sein weißt du vielleicht. Eine Form zeigt sich auch durch eine lang anhaltende Leistungsbereitschaft und -höhe. Jedes Trainings sitzt, die Zeiten werden von Tempotraining zu Tempotraining schneller. Du bist euphorisch, da du solche Zeiten bisher im Training nicht kanntest. Du hast das Gefühl zu fliegen. Es läuft einfach rund.

Hast du eine Vorstellung wie du dein Leistungsniveau anheben kannst? Wie du dein so entscheidendes Wintertraining gestaltest? Wie du deine beste Form im Frühjahr oder Herbst zum Halbmarathon oder Marathon erreichst. Wann du die folgende Regeneration einlegst und was du in dieser Phase machst? Wenn ja, dann herzlichen Glückwunsch! Dann hast du entweder einen Greif-Trainingsplan oder bist sehr sehr erfahren!

Wenn du bisher keine Vorstellung von diesen Fragen hast, dich aber kontinuierlich verbessern möchtest, dann habe ich an dieser Stelle ein spezielles Angebot für dich:

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Dieser Preis gilt nur bei Bestellung im Aktionszeitraum bis 24.11.2019 für neue Mitglieder (Bestands-Mitglieder bekommen ja ihren Treuebonus) im ersten Jahr der Mitgliedschaft! Er gibt nur für Jahrespläne! Für Zeitpläne gibt es keine Ermäßigung!

Das unsere Pläne in allen Leistungsbereichen funktionieren, beweisen 8465 Bestzeiten aus den letzten 12 Jahren (erst seit 2007 führen wir unsere Online-Datenbank). Die kannst du dir gern hier in Ruhe zu Gemüte führen. Und: du kannst es auch!!

Ein spezielles Beispiel habe ich trotzdem für dich. Club-Mitglied Michael kam im Oktober 2015 als guter Läufer im Alter von 32 Jahren zu uns. Er hatte Bestzeiten von 35:40 min (10 km), 1:16:40 h (HM) und 2:48:30 h (Marathon) zu Buche stehen. Im Laufe der 4 Jahre steigerte er seine Zeiten Jahr für Jahr fast linear, wie ich es selten erlebt habe. Inzwischen hat er aus 2018 eine 1:10:48 h im HM und eine 2:29:41 h (Marathon) stehen. Im September lief der die der 10 km DM mit 31:08 min auf Platz 3 in der M35. Sein Frankfurt-Marathon 2019 steht noch aus.

Du siehst, egal ob 4:30 h oder unter 2:30 h im Marathon. Bei uns bist du gut aufgehoben. Ich verspreche dir 2 Dinge:

  1. Ich werde dir jede deiner Fragen beantworten. Du kannst mir jederzeit mailen, ich nehme mir die Zeit für dich!
  2. Ich werde dir nichts schenken! Gar nichts! Hart trainieren musst du selbst. Du bekommst einen erfolgreichen Trainingsplan. Umsetzen musst du ihn mit Willen und Hartnäckigkeit selbst. Dann wirst du auch erfolgreich sein!

Weißt du was ich am Laufen so liebe? Im Grunde sind für jeden die Voraussetzungen gleich, es gibt keine technischen Vorteile. Gut, es gibt talentiertere und weniger talentiertere Läufer. Aber das Talent nutzt dem faulen Läufer gar nichts. Ansonsten gibt es ein Hemd, eine Hose, Socken und ein paar Schuhe, bei denen jeder die freie Auswahl hat. Keine Geheimnisse, keine technischen Hilfsmittel, kein Schnickschnack, keine Tricks, keine Abkürzungen. Nur die vor dir liegende Distanz. Wie schnell du diese absolvierst, wird von deinem Willen und deinem Fleiß bestimmst. Dass es kaum Grenzen gibt, haben wir beim Lauf von Eliud Kipchoge in Wien gelernt. Ich wette, dass du deine eigenen Grenzen noch gar nicht kennst.

Fleiß und Hartnäckigkeit werden immer belohnt. IMMER! Auch wenn die erste HM- oder Marathon-Vorbereitung nicht klappt, weil du zu wenig Erfahrung hast, die zweite Vorbereitung in die Hose geht, weil du krank oder verletzt warst. Irgendwann wirst du belohnt. Garantiert! Das ist das Schöne am Ausdauersport.

Ach ja, enttäusche mich nicht! Zeige mir dass du das Laufen liebst. Wer für seinen Trainingsplan 3 Tage Training in der Woche wählt und damit mehr Pausentage als Trainingstage im Plan hat, dem nehme ich diese Liebe nicht so ganz ab (außer du bist Triathlet oder gehst noch 4 mal die Woche ins Fitness-Studio). Deinen Partner nimmst du vermutlich auch täglich in den Arm, auch beim Essen und Zähneputzen legst du keinen Pausentag ein. Warum beim Laufen? Ich habe, in dem Moment als ich diesen Text schreibe, eine Phase von genau 81 Tagen hinter mir, an denen ich täglich mindestens 10 km gelaufen bin. Was dein alter Trainer kann, kannst du auch. Also wähle mindestens 4 Trainingstage pro Woche aus! Und habe Fantasie bei der Angabe deines läuferischen Traumzieles (siehe Eliud Kipchoge). Wenn du gerade 4:20 h im Marathon gelaufen bist, dann sollten das nicht 4:00 sein.

Und nun ran an die Plan-Bestellung! Der Greif-Club ist eine große erfolgreiche Gemeinschaft! Gehöre auch du dazu! Wir starten am 28.10.2019 unsere Herbstregeneration und beginnen am 25.11.2019 mit der Vorbereitung auf die Saison 2020! Jetzt ist der optimale Zeitpunkt für deinen Einstieg!

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