Greif Sport
Onlineshop Trainingspläne Laufblog Club-Login
  • Start
  • Onlineshop
  • Trainingspläne Trainingspläne
    • Greif-Trainingspläne
      • Infos zu den Greif-Plänen
      • Fragen und Antworten
      • Preise
      • Trainingsplan-Bestellung
      • Entwicklung
      • Saisonvorbereitung
      • Geschäftsbedingungen
  • Greif-Club Greif-Club
    • Allgemeines
      • Neue Bestzeiten
      • Greif-Club Ikonen
      • Greif-Club Bestenliste
      • Kontakt zum Trainer
      Mitgliederbereich
      • Club-Login
  • Laufberater Laufberater
    • Tools
      • Streckenvermessung
      Lauf-Artikel
      • Erfolgreich Marathon
      • Lauftraining nach Puls
      • Genauigkeit Pulsmessung
      • Tempo nach Körpergefühl
      Rechner
      • Marathon-Taktik
      • Marathonzeit-Rechner
      • Laufzeit-Prognose
      • Trainings-Tempo
      • Tempo 400m Läufe
      • Geschwindigkeitsumrechner
      • Höhenmeter-Rechner
      • Gewichts-Zeit-Rechner
      • Altersleistungs-Rechner
      • Leistungsverbesserung
      • Greif-Leistungsindex
      • Leistungs-Prognose
      • Gummiband-Rechner
      • AK-Leistungs-Rückschritt
      • Tempoflex-Trainingstempo
      Trainingstipps
      • Tempoflex-Training
      • Halbmarathon-Training
      • Neue Atemtechnik
      Videos
      • Athletik-Video 2008
      • Sprint ABC
      • Koordination für Läufer
      • RTL-Marathonserie
      • Aqua Fit Training
      • Tapping
  • Newsletter Newsletter
    • Abonnement
      • Newsletter abonnieren
      • Newsletter abbestellen
      Greif Laufblog
      • Greif Läufer Blog

  • Login Greif-Club
  1. Start
  2. Greif Läufer Blog
  3. Marathontempo wissenschaftlich (Teil 1)

Marathontempo wissenschaftlich (Teil 1)

von Peter Greif | Newsletter vom 19.07.2016

Heute möchte ich mich etwas zurück lehnen. Der Berliner Statistiker Reiner Braun übernimmt heute einmal die Führung. Rainer hat mit Erlaubnis der Veranstalter vom Berlin-Marathon, die Tempi aller Läufer(innen) über den gesamten Berlin-Marathon 2015 statistisch ausgewertet.

Reiner wiederum hat uns erlaubt, seine Arbeit hier in diesem Newsletter zu veröffentlichen:

Was man hat, das hat man – oder etwa nicht?

Eine Analyse der „offenbarten“ Renntaktiken anhand faktischer Rennverläufe beim Berlin Marathon 2015

Mit freundlicher Unterstützung der SCC Events GmbH

Juli 2016
http://www.blumento.de/DL/BM2015.pdf
Keywords: Renntaktik, Marathon, Endbeschleunigung

© Reiner Braun 2016

WAS MAN HAT, DAS HAT MAN – ODER ETWA NICHT?

Der Sieger des Berlin Marathon 2015 war nach 02:04 Stunden im Ziel. Der letzte Finisher benötigte für die 42,195 km etwas mehr Zeit, für ihn blieb die Uhr nach 07:07 Stunden stehen (Abbildung 1). Das sind die Extreme. Dazwischen laufen Meier, Müller, Schulze.

Von denen finishte knapp die Hälfte unter 4 Stunden, jeder vierte in weniger als 3:35 Stunden und jeder zwanzigste unterschritt sogar die magische 3-Stunden-Grenze. Soweit die Statistik. Aber was unterscheidet eigentlich die schnelleren von den langsameren Läufern?

Klar, im Durchschnitt sind Jüngere schneller als Ältere, Männer schneller als Frauen und Talentierte schneller als Bewegungslegastheniker (Abbildung 2).

Aber nicht alle Faktoren sind vom Läufergott gegeben. Abgesehen vom Trainingsfleiß gibt es einen Parameter, den sich jeder Läufer immer wieder selbst zurechtschmiedet: die Renntaktik.

Abbildung 1: Verteilung der Zielzeiten 2015

Berlin Marathon vom 27.09.2015; N = 36.768 Finisher
Quelle: SCC Events / Berlin Marathon 2015

Abbildung 2:
Mittlere Zielzeiten nach Alter und Geschlecht 2015

Quelle: SCC Events / Berlin Marathon 2015

Das Tempo im Rennverlauf

Der Rennverlauf des durchschnittlichen Marathoni sieht so aus: Bis Kilometer 25 ist das Tempo überdurchschnittlich, dann fällt es zusehends ab.

Aber so wie sich die Zielzeiten unterscheiden, so unterscheiden sich auch diese Tempovariationen. Der eine variiert seine Pace großzügig um +/-15%, die andere weicht kaum 5% vom mittleren Tempo nach oben oder unten ab (Abbildung 3). Doch welche Taktik führt zum Erfolg?

Über Erfolg und Misserfolg dürfte jener Teil des Rennens entscheiden, auf dem die Masse der Läufer ihr Tempo (noch) im Griff hat. Das sind offensichtlich die ersten 25 km, danach kommt irgendwann der Mann mit dem Hammer.

Die Tempovariation auf diesem Teilstück ist demnach ein Indiz für die individuelle Renntaktik. Also schauen wir na dunch, wie sich die Pace vom Anfang bis zum Ende dieser 25 km entwickelt (Einbruchrate).

Der Statistiker geht dabei pragmatisch vor und teilt alle Läufer in „gleichbreite“ Gruppen ein (Breite = halbe Standardabweichung der Einbruchrate; Abbildung 4).

Abbildung 3: „Offenbarte“ Renntaktik nach Läufertypus
Pace-Index (Mean = 100) nach Streckenabschnitt

Quelle: SCC Events / Berlin Marathon 2015

Abbildung 4: Verteilung der Einbruchraten
Einbruchrate = Veränderung der mittleren Pace auf Kilometer 16 bis 25 gegenüber Kilometer 1 bis 10

Mean = arithmetischer Mittelwert = 11,2sec,
Stabw = Standardabweichung = 23,5 sec
Quelle: SCC Events / Berlin Marathon 2015

Fortsetzung im nächsten Newsletter am 26.07.2016!


Schlüsselwörter zum Artikel "Marathontempo wissenschaftlich (Teil 1)":
Marathon-Tempo, Statistik, Rainer Braun, Renntaktik, Endbeschleunigung

Voriger Artikel Zurück zum Newsletter-Archiv Nächster Artikel

© Greif.de | Die einzigartige Serviceseite für Läufer*Innen

Über Uns Kontakt Impressum AGB Datenschutz Cookie-Einstellungen Partner