Greif-Newsletter vom 25.04.2017
Teil 2: 2-mal Halbmarathon ist nicht = Marathon
Schlüsselwörter: Marathon, Halbmarathon, Marathonvorbereitung, Endbeschleunigung, Marathon-Renntempo, Hauptwettkampf, Selbstvertrauen, Wettkampfrhythmus

Hallo und guten Tag [Mailanrede2]!

Fortsetzung des Teils 1 vom 18.04.2017

Wann wäre der richtige Zeitpunkt, um einen Halbmarathon in der Marathonvorbereitung zu laufen? 4 Wochen vorher ist ein idealer Zeitpunkt, 21 Tage gehen auch noch, aber niemals 2 Wochen vorher.

Es ist kaum zu glauben, aber niemals wird gegen einen Rat von mir so stark argumentiert, wie gegen diese Regel. "Aber bei Trainer Superschlau soll man sogar eine Woche vorher noch 10 km laufen und in der Zeitschrift "Läufers Frust" hat gestanden, dass dies der Weg zum persönlichen Rekord sei". Und jeder kennt einen, der einen kennt, bei dem es schon einmal geklappt hat.

Meine Argumente sind dann, weil mich meist Greif-Club-Mitglieder anrufen: "In den letzten acht Wochen vor dem Marathon trainieren wir, im Gegensatz zu anderen Empfehlungen, nach einem Trainingssystem mit einer Endbeschleunigung auf der 35 km-Runde." Und das läuft so:

1. Woche: 35 km mit 3 km Endbeschleunigung bis zum geplanten MA-Renntempo
2. Woche: 35 km mit 6 km Endbeschleunigung bis zum geplanten MA-Renntempo
3. Woche: 35 km mit 9 km Endbeschleunigung bis zum geplanten MA-Renntempo
4. Woche: Halbmarathon-Wettkampf mit vollem Einsatz
5. Woche: 35 km mit 12 km Endbeschleunigung bis zum geplanten MA-Renntempo
6. Woche: 35 km mit 15 km Endbeschleunigung bis zum geplanten MA-Renntempo
7. Woche: Keine Endbeschleunigung nur 30 km joggen
8. Woche: Marathon-Wettkampf

Jeder von uns kann sich vorstellen, dass so eine Vorbereitung sehr anspruchsvoll und belastend ist. Aber 35 km mit 15 km Endbeschleunigung sind lange nicht so anstrengend wie ein Halbmarathon-Wettkampf.

Wenn man nun aber an diesem Wochenende 14 Tage vor dem Marathon, dennoch ein 21,1 km-Rennen läuft, dann hat man im Hauptwettkampf keine besonders guten Karten.

Warum ist das so? Das zu erklären, ist nicht gerade einfach. Dabei muss man nämlich nicht nur die harten Fakten betrachten, sondern sollte auch die Gefühle eines Läufers oder Läuferin mit einrechnen.

In der Woche vor dem HM denkt sich der Betroffene: "Ich kann diese Woche nicht mehr so hart trainieren, denn am Sonntag laufe ich die 21,1 km und da will ich gut aussehen."

Nach dem Rennen hat der Gute natürlich das Gefühl, dass er sich ausruhen muss, um sich vom Halbmarathon zu erholen. Ist dieses Gefühl verschwunden, ist er schon in der Woche vor dem Marathon mitten in der Taperphase.

Wenn es dann an den Marathonstart geht, dann hat er 3 Wochen lang schon nicht mehr richtig trainiert. Nun denn, er hat sich wenigstens gut ausgeruht, was sich bei einigen manchmal als durchaus förderlich erweist.

Förderlich ist aber nicht, dass er sich im HM den Hintern bis zum Hals aufreißt, um eine gute Zeit zu laufen, die ihm das Selbstvertrauen im Marathon gibt. Das muss man vorher machen.

Leider verliert man durch solch einen harten Einsatz an seelischer und körperlicher Kampfkraft. Was immer das auch ist, glaube mir, diese beiden Faktoren sind unglaublich wichtig, lassen sich aber nicht "fassen". Natürlich wirst du jetzt denken: Das mag ja wohl richtig sein, aber das gilt nicht für mich, denn ich bin anders.

Dann werden dir noch eine Masse Argumente einfallen, die meine Thesen widerlegen. Und du wirst auch Beispiele bringen können, dass es bei einigen doch geklappt hat. Das ist auch unbestreitbar so.

Aber dennoch ist beweisbar, dass es in der Regel nicht gelingt in diesem Wettkampfrhythmus sicher überragende Resultate im Marathon zu erzielen.

Die oben beschriebenen Gedanken haben wohl die meisten von uns. Ich war auch davon befallen. Mein Glaube, dass mein Körper unzerstörbar und meine Seele unverwundbar war, war unendlich groß. "Halbmarathon 14 Tage vor einem Marathon? Kein Problem, stecke ich weg, notfalls laufe ich noch einen eine Woche vorher! Pah!"

Insgesamt war uns in unserem Team von der LG Seesen noch in den 80-er Jahren nicht bewusst, dass es dieses Problem überhaupt gab.

Wir liefen im Frühjahr oft vier 25 km-Läufe, zwei Marathons und diverse 10-er. Mehr als die Hälfte davon waren Meisterschaften. Cross, 25 km, 10 km und diverser Kleinmist.

Alles verteilt auf Bezirks-, Landes-, Regional-, und Deutsche-Meisterschaften. Und weil wir nicht zu den Kreismeisterschaften kamen, beschimpften uns die Veranstalter auch noch als hochnäsig.

Da kannst du dir sicher vorstellen, wie dicht diese Rennen bei einander lagen und wie oft wir auch eine Woche vor einem Marathon noch ein Meisterschaftsrennen laufen "mussten".

Bei den 42,2 km-Rennen kam dann raus, was raus kommen konnte. Niemand machte sich Gedanken darüber, welches Resultat denn herausgeschaut hätte, wenn die Vorbereitung effektiver gewesen wäre.

Aber es gab den Tag, an dem mir die Augen geöffnet wurden. Im Juni 1984 lief ich einen Marathon in Sydney. Es kam nicht viel dabei heraus, nur eine Zeit knapp unter 2:30 h.

Meine Form war nicht mehr da und die Strecke war unter aller Sau, verglichen mit den hiesigen Stadtmarathons.

Zwei Tage nach dem Marathon las ich dann in einer der örtlichen Zeitung ein Interview mit dem australischen Langstrecken-Nationaltrainer. Dieser hatte die Resultate des Sydney-Marathons analysiert und diese verglichen mit der 14 Tage vorher stattgefundenen Australischen Halbmarathon-Meisterschaft.

Und zwar stellte er die besten australischen Läufer gegenüber, die sowohl an dem Sydney-Marathon und als auch an der zwei Wochen vorher stattgefundenen Halbmarathon-Meisterschaft teilgenommen hatten. Zur Auswertung zog er auch noch die Marathonbestzeiten dieser Läufer hinzu.

Und das Resultat war eindeutig. Die Läufer, die an den HM-Meisterschaft teilgenommen hatten, schnitten im Durchschnitt deutlich schlechter ab, als die, die sich dieses Rennen 14 Tage vorher gespart hatten.

Noch interessanter war der Vergleich zu den persönlichen Rekorden dieser Läufergruppe. Hier zeigte es sich noch klarer, dass die Meisterschaftsläufer im Schnitt erheblich weiter von ihren Bestzeiten entfernt finishten, als die ohne HM 14 Tage vorher.

Und erst von diesem Moment an begann ich, die Situationen unserer eigenen Marathonvorbereitung zu überdenken.

Das Resultat ergab auch ein klares Bild: Wenn wir 14 Tage vor dem Marathon einen 25-er liefen (HM gab es damals bei uns noch nicht), kam es über die 42,2 km kaum jemals zu einem persönlichen Rekord. Ausnahmen waren überaus selten.

Wir haben es natürlich auf die allgemeinen Schwächen des Körpers und Geistes geschoben. Falsch gegessen, falsch getrunken, zu wenig, zu viel trainiert, Rennrhythmus falsch, jede Menge Zipperlein und mäßig motiviert und schon hatten wir jede Menge Gründe, um das Versagen zu beschreiben.

Ich weiß ja, dass sehr viele Läufer und Läuferinnen diesen Text lesen und sich sagen: "Ich muss diesen Halbmarathon laufen, weil er doch in unserem Ort ist." Es kann natürlich auch eine andere Ausrede sein, vielleicht fällt dir ja noch etwas ein.

Und ich bin mir ganz sicher, in einigen wenigen Jahren muss ich wieder einmal darüber schreiben, warum man niemals einen Halbmarathon zwei Wochen vor dem Marathon läuft.



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Auf den Hund gekommen – Ein Exkurs über die Schulmedizin

„Wir kommen auf den Hund“ schreibt mir Prof. Dr. von Schacky, der mich liebenswürdigerweise von Zeit zu Zeit am wissenschaftlichen Fortschritt teilnehmen lässt. Thema natürlich Omega3. Prof. Dr. von Schacky ist auf diesem Gebiet weltweit führend. Bestimmt ja Ihren Omega3-Index, wie Sie wissen. Und der berichtet:

  • Dass sein US-amerikanisches Schwesterlabor gezeigt hat, dass mit Omega3 Gelenkbeschwerden beim Hund gelindert oder geheilt werden können. Bewiesen in einer randomisierten, doppelblinden Studie. Erfolg zu 100%, also bei jedem leidenden Tier. Ich wusste nicht, dass ein Viertel der Hunde, besonders schwere und große, solche Gelenkbeschwerden haben! Jedem kann mit diesem Wissen geholfen werden.
  • Bei der Gelegenheit erzählt mir Prof. Dr. von Schacky, dass kürzlich an der Münchner Uni gezeigt wurde, dass Omega3 auch bei der Atopischen Dermatitis des Hundes wirksam ist (Ekzem, Neurodermitis).
  • Außerdem werden bei jungen Hunden Hirnfunktion, Erinnerungsvermögen wie auch Netzhautfunktion durch Omega3 verbessert (J Am Vet Med Assoc.2013;241:583-94).

Jetzt kommts: Prof. von Schacky betont, dass

b>negative Effekte der Gabe von Omega3 nicht zu verzeichnen waren.

Weshalb das so wichtig ist? Weil das dem offiziellen Verständnis der Medizin komplett wiederspricht. Medizin hat gefälligst Nebenwirkungen zu haben.

Erinnern Sie sich? Eine Oberärztin der Uniklinik hat qua Amt die Website www.drstrunz.de verboten. Hintergrund: Zu positive Berichte. Es fehlen komplett die Warnungen, die Nebenwirkungen, die möglichen schädlichen Auswirkungen. Die würden unbedingt dazugehören. Und die würden auf dieser Website fehlen.

Stimmt.

Der hier dokumentierten offiziellen Medizin, dokumentiert auf Amtspapier, ist eine Medizin ohne Schädigung des Patienten nicht denkbar. Bitte lesen Sie diesen Satz noch einmal. Ich sei unbedingt verpflichtet, über Nebenwirkungen zu sprechen.

Und dann kommt Prof. Dr. von Schacky und betont, dass in diesen drei Studien negative Effekte eben nicht zu verzeichnen waren. Auch nicht zu erwarten Wie eben in der Frohmedizin generell. Für die Oberärztin der Uniklinik undenkbar.

Noch einmal, weil so wichtig: Die offizielle Medizin lebt mit Nebenwirkungen. Weshalb? Weil sie sich der Pharmaindustrie verschrieben hat. Und da es eindeutig Beipackzettel. Heißt praktisch: Wenn Sie genug Patienten behandeln, müssen Sie zwangsläufig irgendwann einmal einem schaden.

Und jetzt kommt Prof. von Schacky (ausdrücklich nicht ich) und zeigt, dass es auch anders geht. Beim Thema

  • Arthritis
  • Atopische Dermatitis
  • Gehirnfunktion, Netzhautfunktion

Sie wissen, dass Frohmedizin selbstverständlich jedes Thema abdeckt. Von Alzheimer bis Krebs. Nicht nur die obigen Krankheiten. Und das immer in jedem Fall ohne Nebenwirkung.

Undenkbar der Universitätsmedizin. Sagen Sie einmal: Wie lange lassen Sie sich das noch gefallen?

Gelüstebasiert

Eine Wortschöpfung von Mark Allen, dem sechsfachen IRONMAN-Weltmeister. Er habe gelüstebasiert gegessen.

Da sehe ich so richtig Ihren skeptischen Blick. Wenn Sie das täten, würden Sie den ganzen Tag Sachertorte essen. Oder Milchschokolade mit Nüssen. Glauben Sie, mir geht´s anders? Stopp: Richtig muss das heißen: Glauben Sie, mir ging das anders? Heute nämlich hat sich das verändert. Genau wie bei Mark Allen.

Weil ich diesen Übergang von falsch auf richtig essen so spannend finde, hab ich Ihnen einmal den Text dieses Wundermannes original abgedruckt:

„Ich liebe Schokoladenkekse, die übrigens Geschmacksbetrüger und keine echten Geschmacksträger sind, wenn man sie von Mrs. Fields kauft! Sie waren lange mein Laster. Aber 1989 (damals wurde er zum ersten Mal Weltmeister) begann ich einzusehen, dass auch sie Platz in meinem Magen einnahmen, ohne etwas zu meiner Regeneration beizutragen. Also habe ich sie weggelassen. Einfach so.

Es hat sechs Wochen gedauert, bis ich kein Verlangen mehr nach ihnen hatte. Aber das war dann auch der Punkt, an dem das mit der Intuition für meinen Körper losging. Zum ersten Mal merkte ich, dass die Lust auf Schokoladenkekse eine ganze Reihe anderer Bedürfnisse überdeckt hatte, denen ich mich nun widmen konnte.

Eines war das Bedürfnis nach genügend Flüssigkeit, also habe ich getrunken. Ein anderes war das Verlangen nach etwas mehr Protein, also bestand meine nächste Mahlzeit vornehmlich aus Eiweiß. Und irgendetwas in mir sagte mir, dass ich mehr gesunde „langsame“ Kohlenhydrate zu mir nehmen sollte.

Wie man so eine Intuition entwickeln kann? Hier kommen sechs Schritte, die Ihr sofort anwenden könnt, um Eure persönliche Ernährungs-Strategie zu optimieren:

  • Esst kein verarbeitetes Junkfood
  • Esst keinen Zucker
  • Esst Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte
  • Trinkt Wasser
  • Esst Eiweiß
  • Esst gute Öle“

Wir lernen amüsiert, dass selbst so ein Vollprofi unsere Gelüste haben kann: Schokoladenkekse. Dass er seinen Appetit aber umerzogen hat. Dauer bei ihm: sechs Wochen.

Besonders hübsch die Bemerkung, dass „die Lust auf Schokoladenkekse eine ganze Reihe anderer Bedürfnisse überdeckt hatte“. Darauf muss man erst mal kommen.

Wir lesen hier eine Anleitung, wie man auch in hartnäckigen Fällen (er war ja schon Läufer) die somatische Intelligenz aufwecken kann. Durch sechs Wochen bewusstes Essen. Dann hat sich alles von selbst eingeregelt.

Der sechsmalige IRONMAN-Weltmeister

…Mark Allen sprach kürzlich über seine Ernährung. Mark Allen ist einer meiner Heroen. Er hat 1989 in einem Titanen-Kampf (angeblich der dramatischste sportliche Wettkampf aller Zeiten) den damaligen sechsfachen Weltmeister Dave Scott, den Sagenumwitterten, entthront. Diesen Wettkampf durfte ich damals live miterleben. Genau 3 km vor dem Ziel, als der eine den anderen schlussendlich abhängte.

Mark Allen hat für sein nachweislich Höchstleistungsessen den Begriff

GELÜSTEBASIERT

geschaffen. Sagt eigentlich alles. Wörtlich:

„Ich habe gelüstebasiert gegessen und zwar Lebensmittel, die das lieferten, was ich gerade zu brauchen schien, anstatt zu versuchen, einem Plan zu folgen.“ Und weiter geht’s:

„Wie hat sich diese Ernährungsweise entwickelt? Ich habe 1982 mit Triathlon angefangen, einer Zeit, als eine der am weitesten verbreiteten Ernährungslehren auf eine Kohlenhydratzufuhr, wenig Eiweiß und noch weniger Fett pochte. Ich habe das genau einen Tag lang ausprobiert und wusste, dass mein Körper etwas ganz anderes brauchte. Er verlangte nach Protein. Er verlangte nach guten Fetten, Lachs und Nahrungsmitteln mit hoher Energiedichte und vielen Ballaststoffen. Mein Frühstück bestand nicht aus einem Pfannkuchen. Er konnte ein Teil davon sein, aber als Basis mussten Eier, Tortillas, Avocado und Bohnen her.

Dieser Ansatz hat für mich gut funktioniert. Ich schien weniger als meine Profi-Kollegen zu essen, die sich bei den Haupt-Nahrungsquellen, von denen sich die Menschheit seit Jahrhunderten ernährte, stark einschränkten. Ich vermied es aber auch, Produkte zu essen, die ich als „Geschmacksbetrüger“ bezeichne, da sie schlicht leere Kalorien waren. Sie schmeckten toll, aber lieferten keine Energie, sondern nahmen nur wertvollen Platz in meinem Magen ein. Ein „Geschmacksbetrüger“ ist zum Beispiel eine Tüte Chips mit Barbecue-Geschmack. Echter Geschmack entsteht durch natürliche Gewürze, zum Beispiel bei einer hausgemachten Soße oder bei roten Linsen mit Currypulver, geschnittenem Sellerie und Tomaten.

Ganz offensichtlich hat Mark Allen viel über das Essen nachgedacht. Weil ein sechsfacher Weltmeister, noch dazu auf der Langdistanz (über 8 Stunden) oft genug in Not gerät und so im Laufe der Jahre ein außerordentlich exaktes Körpergefühl entwickelt. Wir Normalmenschen können da gar nicht mitreden. Besonders eingängig auch die folgenden Gedanken:

„Hunger entsteht, wenn wir Makronährstoffe, also Proteine, Fette und Kohlenhydrate brauchen. Und auch, wenn wir Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente brauchen, diese komplexen Bestandteile natürlicher Nahrung, die nur sehr schwer künstlich herzustellen sind. Wenn beide in jeder Mahlzeit steckten, brauchte ich nicht viel zu essen, um satt zu sein. Wenn etwas, nach dem mein Körper verlangte, nicht in einer Mahlzeit steckte, konnte ich essen so viel ich wollte, ich würde mich nicht satt fühlen und einfach immer weiter essen.“

Erklärt zwanglos, weshalb nicht nur die USA, sondern auch Deutschland immer dicker wird. Da nützt gutes Zureden gar nicht. Der Körper hat eingebaute, hochempfindliche Messgeräte, die uns befehlen, so lange zu essen, bis z.B. genügend Phosphor oder genügend Magnesium oder genügend Tryptophan angekommen ist.

Und wenn Sie „leere“ Nahrung zu sich nehmen, wie Sie sie in jedem Kaufhaus bekommen, dann essen Sie und essen Sie und essen Sie… Resultat? Gucken Sie sich Ihren Nachbarn an. Oder fliegen Sie mal Air Berlin. Ich kann es nicht mehr.

Nur ein Reizdarm

Der Reizdarm, das Colon irritabile, war wohl die häufigste Diagnose in meiner Zeit an der medizinischen Universitätsklinik Erlangen. Viele von Ihnen leiden daran. Wie man zu solch einer Diagnose kommt? Einfach:

  • Sie haben Bauchschmerzen, unregelmäßigen Stuhlgang, Blähungen.
  • Dummerweise ist Blutbild, Ultraschall, Gastroskopie, Koloskopie völlig unauffällig.

Also hat man Ihnen – höflich – gesagt: Ihr Darm spinnt. Und hat versucht ihn zu beruhigen. Hat meines Wissens in tausenden von Fällen nie geklappt. Aber nun ja… das ist Schulmedizin.

Lassen wir doch einmal eine Patientin zu Wort kommen, nur um das Problem – und dann die Lösung! – einzukreisen:

  • Blähungen, starkes Aufstoßen
  • Druck und Völlegefühl
  • sehr starke Druckempfindlichkeit, sensible Bauchnerven
  • sehr starke Darmmotorik (Mit Hand spürbar und deutlich hörbar)
  • sehr häufig Schlafunterbrechungen durch Bauchschmerzen in den Morgenstunden bis zu 3x Stuhlgang (Konsistenz oft flockig und hell), immer verbunden mit Bauchkrämpfen davor, Unwohlsein und körperlicher Schwäche danach, seltener Verstopfung
  • Wahrnehmung eines Wundgefühls, das Gefühl als scheuert „etwas“ von innen an meiner Bauchwand, besonders spürbar in der Bewegung
  • manchmal brennendem Schmerz mehr im Oberbauch

Im Lauf der Jahre nahmen Intensität und Dauer der schmerzhaften Schübe stetig zu bis hin zu Dauerbauchschmerz über mehrere Wochen.

Das also war „nur ein Reizdarm“, wie an der Universitätsklinik formuliert. Das „nur“ sollte man kurz bedenken. Und was wurde in diesem Fall getan?

Medikamente

  • Pantoprazol, Omeprazol
  • Iberogast/Gastrovegetalin
  • Pangrol 25000
  • Duspatal 135 mg
  • Abdomilon
  • Ardeycholan/Ardeyhapan
  • Gallen und Lebertherapeutika)
  • Legalon
  • Dekistrol 20000 I.E.
  • Lefax
  • Carmenthin (Pfefferminz- und Kümmelöl)
  • Myrrhinil-Intest
  • Kamille/Myrrhe/Kaffee-Kohle)

Schmerztherapie

  • Buscopan plus (Zäpfchen Tabletten), Naproxen
  • Novalgin (Novaminsulfon-Tropfen), tlw. kombiniert mit Tramadol-Tropfen
  • MCP-Tropfen (vom Markt)
  • Paveriwern-Tropfen (WS: Schlafmohn)
  • Opipramol
  • Amitriptylin-neuraxpharm
  • Prednisolon 50/25mg

Präparate/Infusionen

  • Procain-Basen-Infusion
  • Plexus coelias GI D 15
  • Chamomilla Cupro culta
  • Dectum D 3 (Tropfen)
  • Spascupreel
  • Digestodoron
  • sehr komplexe hömöopathische Mittel
  • Eigenblutbehandlung

Geholfen hat leider nichts. Die Patientin wurde selbstverständlich immer mehr zur Medizinerin. Hat sich genau beobachtet:

  • kein direkter unmittelbarer Zusammenhang von Nahrungsaufnahme
  • kein Zusammenhang mit Stressfaktoren und psychischer Belastung
  • keine Besserung durch glutenfreie Kost

Was Sie hier lesen, findet sich häufig, sehr häufig in Deutschland. Abhilfe? Keine. Natürlich nicht. Anzubieten hätte ich zwei Gedanken:

  • Beschwerden im Darm müssen (!!) mit der Ernährung zusammenhängen. Es gibt ein Nahrungsmittel, dass stets und immer von jedem vertragen wird: Man selbst. Wenn Sie den menschlichen Körper verzehren würden, hätten Sie keine Schwierigkeiten. Heißt übersetzt: Fleisch. Ich muss Ihnen von den entsprechenden Experimenten, von den fleischfressenden Völkern jetzt nichts erzählen. Sie könnten ja testen. Erinnern darf ich an eine bekannte Persönlichkeit, die täglich rohe Leber isst. Aus gutem Grund!

  • Denken Sie an die Neurologin Dr. Shetreat-Klein. Wir haben unsere Nahrung kaputt gemacht. Wir essen täglich Antibiotika, chemische Zusatzstoffe, Insektenvertilgungsmittel usw. Und wundern uns über kaputte Därme. Meine Erkenntnis: Gibt man den Körper alle nötigen Moleküle, baut er auch die Darmschleimhaut neu auf. So habe ich Wunderheilung schon nach einfachem Omega 3, 6g täglich, erlebt.

Spannend! Wenn wir in diesem Fall helfen könnten…!

Gibt es einen K2-Mangel?

Auch andere Ärzte sind skeptisch und versuchen, bittere Wahrheiten hinter Humor zu verbergen. Also ein bisschen angenehm zu verpacken. So lese ich bei René Gräber, Naturheilpraxis, ein paar vergnügliche Sätze zur obigen Überschrift.

„Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gäbe es einen K₂-Mangel, wenn es keine Darmbakterien gäbe, die für die Produktion von circa 50 Prozent des Tagesbedarfs sorgen. Allerdings werden nur dann 50 Prozent produziert, wenn die Darmflora intakt ist.

Mit der Einnahme von Antibiotika und dem Verzehr von mit Antibiotika belasteten Fleischwaren nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass die gesunde Darmflora ins Wanken gerät und damit auch die Versorgung mit K₂ zu wünschen übrig lässt. Eine dementsprechende Studie aus dem Jahr 1989 an Patienten mit Leukämie bestätigt diesen Zusammenhang.

Wenn man dann noch „modern Essen“ geht (d. h. Fastfood, Imbiss und so weiter), dann ist auch von dieser Seite sichergestellt, dass kein Vitamin K₂ oder auch K₁ in den Organismus gelangen.“

Da legt jemand den Finger in die Wunde und bohrt noch darin herum. Denn mit der „gesunden Darmflora“ beschäftigen sich ja nicht ohne Grund ganze Bestseller-Reihen. Und nicht ohne Grund sitzen mir vier von zehn Patienten mit erheblichen Darmbeschwerden gegenüber. Siehe News vom 24.05.2013, 28.04.2014 und 21.01.2017. Dass K₁ und K₂ sich in ihrer Wirkung unterscheiden, wird uns erst langsam klar. Für uns wichtig:

  • Vitamin K₂ verhindert den Einbau von Kalzium in die Gefäßwand (unerwünscht), lenkt das Kalzium um in den Knochen (erwünscht).
  • Wird damit zum wichtigsten Heilmittel gegen Osteoporose. Nachweislich wirksamer als (wirklich teure) Pharmamedikamente (News vom 29.05.2014).

In den Mittelpunkt unseres Interesses ist diese Wirkung von K₂ gerückt deshalb, weil wir ja seit einigen Jahren (!!!) die Bedeutung des Vitamin D entdeckt haben. In den USA jedenfalls mitbekommen haben, dass wir uns mit der richtigen Dosis Vitamin D geirrt haben. Mit 400 oder 800 I.E. War falsch. Denn 7.000 I.E. braucht der Mensch täglich. Die früheren Angaben beruhen auf einem Rechenfehler (News vom 18.05.2015).

Leider noch nicht bis zur DGE durchgedrungen. Den üblichen Kommentar spare ich mir.

Und Vitamin D in der richtigen Dosis, wie sie sich in Deutschland langsam durchsetzt, schleust tatsächlich viel mehr Kalzium in den Körper und dann – genau dann – wird Vitamin K₂ wichtig. Ein Vitamin, das sich um die richtige Verteilung des Kalziums im Körper kümmert. Weg von den Gefäßen, hin in die Knochen.

Quelle: http://www.vitalstoffmedizin.com

PS: Auf den Punkt gebracht in diesem Beitrag über Vitamin K von Gräber das Problem der Über-Unterversorgung mit Vitaminen. Auf der vorletzten Seite seines Artikels, wo wir erfahren, dass in Japan zur Behandlung der Osteoporose nicht vielleicht 100 µg, sondern 45.000 µg pro Tag an Vitamin K₂ den Patienten verabreicht werden.

Stress ist gsund

Den stecken wir weg. Wir halten was aus. Wir sind zäh.

Tatsächlich war eine Maxime meines hochverehrten Chefs an der Erlanger Universitätsklinik, Tag zu Tag immer schärfer die Belastungsgrenze des Assistenten auszutesten, der die Kühnheit besaß, sich um eine rare Habilitations-Stelle zu bewerben. Und testen konnte der…!

Nun ja: Burn-out. Nimmt rapide zu in Deutschland. Auch in meiner Praxis. Erfahrung, die wohl jeder Arzt in Deutschland macht. Und der klägliche Ratschlag: „Treten Sie mal kürzer!“ verhallt notgedrungen meist – ungehört.

Den grundlegenden Fehler, den jeder Stress-Stolze (auch ich war einst so einer) macht, hat uns eine Nobelpreisträgerin enthüllt. Professor E. Blackburn. Die schon 2004 etwas außerordentlich Peinliches entdeckt hat.

  • Stress verkürzt Telomere.
  • Stress schwächt die Aktivität der Telomerase.

Sie kennen sich aus. Hier geht es um das mögliche lange Leben, das man durch Stress wegwirft. Und zwar – das ist neu – beweisbar. Vermutet wurde das schon immer.

Kommt hinzu: An diesen Telomeren hängt nicht nur die Lebensdauer, und zwar exakt nachvollziehbar, sondern hängt auch Ihre Gesundheit, besser gesagt Ihre Krankheitsanfälligkeit.

Die raffinierte Studie der Nobelpreisträgerin wurde an gesunden Frauen durchgeführt, die entweder ein gesundes Kind oder ein chronisch krankes Kind betreuten.

Tagtägliche Kümmernis um ein chronisch krankes Kind macht messbar Stress.

Das Stress-Niveau wurde in Fragebogen ermittelt, aber eben auch im Blut bestimmt an typischen Messgrößen des oxidativen Stresses.

Resultat: Frauen mit dem höchsten Stresslevel hatten deutlich kürzere Telomere, was mindestens

10 Lebensjahren

entsprach. Ihre Körperzellen haben sich also mindestens 10 Jahre zu früh verabschiedet. Dank Stress.

Wenn man jetzt noch den nachgewiesenen Zusammenhang zwischen der Länge der Telomere, zwischen der Aktivität des Enzymes Telomerase und der Krankheitsanfälligkeit kennt – und auch der ist längst bewiesen – bekommt man plötzlich eine ganz eigenes Verständnis über die Notwendigkeit

der Meditation.

Die Sie mir einfach zu lässig mit links ablegen. So ähnlich wie Religion. Auch wieder so ein Trend. Oh nein. Meditation verlängert Ihre Telomere, aktiviert mehr Telomerase. Hält Sie länger am Leben, hält Sie viel gesünder.

Das war soeben der erlaubte Umkehrschluss.

Quelle: PNAS, Dez. 7,2004, Vol. 101, No. 49, Seite 17312

Vitamin K: Die richtige Dosis

Unbekannt. Denn wie definieren Sie „richtig“? Worauf bezogen? Beispiel:

  • Vitamin C, 50mg, schützt Sie zuverlässig vor Skorbut. Ein bisschen Sauerkraut, eine Zitrone, etwas Seetang tun´s auch.
  • Nicht schützen 50mg Vitamin C vor Viren. Wissen Sie, wenn Sie Ihre Grippe abkürzen mit Vitamin C im 10g-Bereich.
  • Und schon gar nicht schützt Vitamin C, 50mg, vor Krebszellen. Erst infundierte Dosen von 30g oder 60g töten Krebszellen nachweislich ab (News vom 07.09.2011)

Was lernen wir? Wenn Sie über die Dosis, über die richtige Dosis eines Vitamines sprechen, müssen Sie dazu sagen, von welcher Wirkung Sie gerade sprechen. Und Vitamine als essentiellen Stoffe (alle nobelpreiswürdig) haben selbstverständlich viele Funktionen im Körper. So auch Vitamin K.

Vitamin K1 kümmert sich in erster Linie um Ihre Blutgerinnung. Es aktiviert die nötigen Gerinnungsfaktoren.

Vitamin K2 scheint besonders wichtig bei der Kalzium-Verteilung im Körper: Verhindert die Ablagerung in den Blutgefäßen, verstärkt die Kalzium-Einlagerung im Knochen. Höchst erwünscht.

Beide wirken aber auch auf die gleichen Systeme, wenn auch verschieden stark. Bitte nachlesen in News „Vitamin K – Wieder so ein Wunder“.

Nachdem sich in letzter Zeit verstärkt Vitamin K2 als besonders wichtig für den Menschen herauskristallisiert, weil es nicht nur den Herzinfarkt, sondern auch Diabetes oder Krebs unerwartet stark beeinflusst, beschäftigen auch wir in der Praxis uns zunehmend mit Vitamin K2.

Wissend, dass Sie einen tiefen Vitamin K-Wert im Blut besonders leicht mit Vitamin K2, und hier der Untergruppe MK7 anheben können.

K2 gibt es in mehreren Formen. Für uns wichtig MK4 und MK7. Nachdem MK4 nur eine Halbwertszeit von einer Stunde, MK7 aber eine Halbwertszeit von 3 Tagen hat, also deutlich länger im Körper verweilt, konzentrieren wir uns in Zukunft also auf die MK7-Form von Vitamin K2.

In welcher Dosis?

Wurde kürzlich an der Uni Maastricht ausprobiert. Die haben gegeben MK7 in steigender Dosis, nämlich

0, 10, 20, 45, 90, 180, 360 Mikrogramm pro Tag über 12 Wochen.

Ergebnis: Ab 90 μg/pro Tag misst man einen verbesserten Kalziumanbau im Knochen, eine Behinderung von Kalziumeinbau in der Gefäßwand. Genau die erwünschten Effekte.

Soeben abgeschlossen wurde eine Placebo-kontrollierte Interventionsstudie über 3 Jahre mit 180 μg/pro Tag MK7. Ergebnis:

  • Signifikanter Schutz von Wirbel-Hüftknochen (gegen Fraktur).
  • Stopp der altersbedingten Arterienversteifung (die bei der Placebogruppe messbar war).
  • Wichtig: Die Blutgerinnung wurde von dieser Dosis MK7 nicht beeinflusst. Darf auch nicht sein.

FAZIT: In meiner Praxis werden 200 μg Vitamin K2 verschrieben. Wir scheinen damit nicht ganz falsch zu liegen.

Natürlich ist mir klar, dass in Japan auch 45.000 μg/pro Tag gegen Osteoporose verschrieben werden. Bedeutet für mich: Die Sicherheitsspanne ist sehr groß.

Eiweiß macht Diabetes?

Doch, doch, wird behauptet. Sogar von Ärzten. Ich hatte Ihnen ja einmal über den berühmten Doktor Jakob berichtet (News vom 21.10.2015). Es wird zwar auf der ganzen Welt nicht einen einzigen Menschen geben, an dem man bewiesen hat, dass „nur Eiweißpulver“, also reines Eiweiß Diabetes erzeugt hätte, aber behaupten kann man ja viel.

Seit ich mir vor der US-Wahl ziemlich viele Artikel über die Kandidaten durchgelesen habe…. weiß ich das ganz genau: behaupten kann man viel. Entschuldigen muss man sich – wenn dann widerlegt – natürlich nicht. Natürlich.

Wie kommt man nun zu der Behauptung, dass Eiweiß gefährlich wird für den Zuckerstoffwechsel? Weil Eiweiß Insulin stimuliert. Insulin steigt an nach einer Protein-Mahlzeit, genau wie nach einer Kohlenhydrat-Mahlzeit. Nur… da erwacht wieder der Wissenschaftler: wie viel? Was heißt das gemessen? Welche Zahl?

Und genau hier trennt sich der Schwätzer vom Wissenschaftler. Typischerweise steigt Insulin an

  • nach Kohlenhydraten: auf 6000 pg/ml
  • nach Eiweiß: auf 1000 pg/ml

Kleiner Unterschied? Ja. Kleiner Unterschied. Die Geschichte wird noch viel interessanter, wenn man den Zucker dazu misst und dann auch das Glukagon, den exakten Gegenspieler vom Insulin. Das würde ich Ihnen gerne einmal zeigen. Zitiert aus ANIMAL PHYSIOLOGY von Hill.

Interessant. Nach Kohlenhydraten steigt der Zucker auf 140, nach Eiweißpulver steigt er von 90 auf 92. Soviel zu dem Satz im Forum: Eiweißpulver lässt meinen Blutzuckerspiegel steigen. Frag ich immer: bei wem? Wie viel wiegen Sie? Wie viel Körperfett haben Sie? Wie viel bewegen Sie sich täglich? Usw. Interessant auch das Glukagon, der Gegenspieler vom Insulin. Glukagon lässt den Blutzucker ansteigen. Und steigt tatsächlich rasch an nach Eiweiß. Wissen Sie warum?

Weil das bisschen Insulin, was nach einer Fleischmahlzeit tatsächlich ansteigt, den Blutzucker ein bisschen senken würde. Wenn nun ein Mensch nur vom Fleisch lebt (gibt es), hätte der Probleme mit seinem Gehirn. Mit seine roten Blutkörperchen. Mit seinen Nervenzellen. Die ja wirklich immer ein bisschen Zucker brauchen.

Drum das Glukagon. Das setzt nämlich aus den Glykogenspeicher in der Leber nach einer Eiweiß-Mahlzeit ein bisschen Zucker frei. Zumindest verhindert es den Blutzucker-Abfall. Das ist schon was. Sie sehen: der Körper ist schon sehr raffiniert.

Und weshalb steigt jetzt Insulin an nach einer reinen Eiweiß-Mahlzeit, nach Eiweißpulver? Weil Insulin noch eine zweite raffinierte Funktion hat, die jeder Bodybuilder kennt: Insulin baut die gegessenen Aminosäuren in die Muskelzellen ein. Lässt den Muskel schneller wachsen. Deshalb gilt die Insulinspritze übrigens als Doping. Völlig zu recht.

Für den Nörgler im Hintergrund, dessen Blutzucker ja tatsächlich auf 110 ansteigt nach Eiweißpulver kleine Anregung: Vielleicht steigt bei ihm das Insulin ein bisschen weniger an (Insulinresistenz, also Magnesiummangel, Zinkmangel etc.) und steigt gleichzeitig das Glukagon ein bisschen stärker an. Soll es ja geben. Dann hat er einen ein bisschen höheren Blutzucker von 110 mg%.

Nur: hat mit Diabetes nun wirklich nichts zu tun.

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