Schneller wieder gesund nach Verletzung!
Schlüsselwörter: Plättchenreiches Plasma, Verletzung, Sportmedizin, Syndesmosenverletzungen, Bandverletzungen, Früharthrose, Partellaspitzensyndrom, Plantarfaszientendopathie

Hallo und guten Tag [Mailanrede2]!

Es ist anzunehmen, dass auch du dich schon einmal so verletzt hast, dass du nicht mehr trainieren und auch keinen Wettkampf mehr bestreiten konntest.

So etwas ist äußerst unangenehm und wir alle verfluchen solch eine Verletzung. Besonders macht das "Spaß", wenn wichtige Läufe zu bestreiten sind. Am liebsten möchten wir uns die Haare ausreißen, wenn wir Monate lang für einen Marathon trainiert haben und sich kurz vor dem Termin eine Verletzung meldet.

Dann geht es erst zum Hausarzt und später zum Physio. Oft können diese Mediziner nicht schnell helfen. Dann werde ich zu Hilfe gerufen. Meist werde ich nach einem Wunder-Dr. gefragt, und ob ich so eine Verletzung schon einmal gehabt habe.

Natürlich hat der Trainer einen großen Erfahrungsschatz in Bezug auf Verletzungen, aber von manchen habe ich noch niemals gehört. Und das ist dann auch für mich nicht so besonders schön, wenn ich nun gar nicht helfen kann.

Nun habe ich in der "Sportmedizin Zeitschrift" von 6.2017 ein Verfahren gefunden, welches schnellere Hilfe verspricht. Leider ist der Text dort im Mediziner-Slang geschrieben: So habe ich ihn abgeschrieben und gekürzt:

"Plättchenreiches Plasma in der Sportmedizin (PRP)

Bei dieser Studienlage in den letzten Jahren deutlich verbessert - zahlreiche gute Studien wurden publiziert. Die unterschiedlichen Ergebnisse deuten darauf hin, dass besonders die Aufbereitung des Plasmas und die verwendeten Fraktionen von entscheidender Bedeutung für eine Wirkung sind.

"Für Leistungs- und Profisportler, die möglichst schnell wieder ins Training zurückkehren müssen, ist jeder Tag ein gewonnener Tag."

Doch, das ein Einfluss vorhanden ist, gilt als sehr wahrscheinlich. Denn sogar intraindividuell ändert sich die Zusammensetzung des Plasmas bis hin zum Aussehen - in Abhängigkeit von Tageszeit, Nahrung oder der Einnahme von Medikamenten.

Da die Konzentration der Blutplättchen nach dem Essen niedriger ist, wird die Blutabnahme in nüchternem Zustand empfohlen. Auch sollten Patienten während der PRP-Therapie keine NSAR einnehmen, um den Effekt durch die verabreichten Thrombozyten nicht zu inhibieren. Gespritzt wird das PRP in der Regel drei- bis fünfmal im Abstand von einer Woche.

Früherer Return to Sport bei Bandverletzungen

PD Dr. Anja Hirschmüller vom ALTIUS Swiss Sportmed Center und der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Universitätsklinikums Freiburg setzt das Verfahren, autologes, plättchenreiches Plasma zu spritzen, regelmäßig bei Sportlern ein:

"Bei vielen Bandverletzungen gehört PRP für mich bei Leistungssportlern, zusätzlich zu den klassischen konservativen Maßnahmen, zum Standardschema. Für Syndesmosenverletzungen beispielsweise gibt es eine gute Studie, die zeigt, dass sich der Return to Play deutlich früher erreichen lässt.

Bei Erkrankungen mit oft langen Verläufen wie dem Partellaspitzensyndrom, dem Tennisarm oder der Plantarfaszientendopathie, ist PRP eine hilfreiche additive Therapie, wenn die Standardanwendungen wie evidenzbasierte Trainingsprogramme, Physiotherapie oder Stoßwellentherapie nicht den gewünschten Effekt erreichen.

Auch bei der Früharthrose des Kniegelenks kann PRP sinnvoll eingesetzt werden." Damit umreißt Dr. Hirschmüller sehr gut, wofür es auch Evidenz gibt. Wissenschaftlich betrachtet, sind es diese Bereiche, in denen die Datenlage gut ist.

Für Leistungs- und Profisportler, die möglichst schnell wieder ins Training zurückkehren müssen, ist jeder Tag ein gewonnener Tag. Im Freizeitsportbereich ist der Zeitfaktor nicht so essenziell. Bei sehr langwierigen Verletzungen, die den Betroffenen auch in seinem psychischen Wohlbefinden belastet, kann ein weiterer Impuls, wie ihn PRP setzen kann, durchaus sinnvoll sein.

Selbstheilung aktivieren - das funktioniert nicht überall

Im Prinzip ist PRP ein Verfahren, das die Selbstheilung des Körpers unterstützen kann. Es ist keine Allheilmethode, und auch wenn die Logik noch eine Vielzahl weiterer Anwendungsbereiche zulässt, so gibt es doch auch gute Metaanalysen, die bei bestimmten Indikationen keinen Effekt zeigen. So beispielsweise bei Tendopathien der Achillessehnen (1) oder Muskelverletzungen (2). Gute Evidenz für PRP liegt für die beginnende Arthrose vor.

Hier zeigt die Anwendung von PRP Vorteile gegenüber einer Behandlung mit Hyaluronsäure (3). Prof Dr. Holger Schmitt von der ATOS Klinik Heidelberg nutzt das Verfahren eher verhalten. "In Fällen, wo tatsächlich Gewebe verletzt ist, erscheint es mir logisch, dass durch die enthaltenen Stammzellen und Wachstumsfaktoren der Heilungsvorgang unterstützt werden kann.

Ich setze PRP daher als weitere, nicht aber als primäre Behandlungsmöglichkeit bei Sportverletzungen ein, wenn eine Verletzung nicht gut oder sehr verzögert heilt. Normalerweise schafft der Körper das ja alles von alleine", erklärt er sein typisches Vorgehen.

In Gegensatz zum Einsatz von beispielsweise Kortison, das eine Reihe von Nebenwirkungen haben kann, kann man einen Zustand durch PRP kaum verschlechtern. "An Sehnen spritze ich niemals Kortison, PRP hingegen schon", erklärt Dr. Hirschmüller.

Im Gegensatz zum Einsatz von Kortison, das eine Reihe von Nebenwirkungen haben kann, kann man einen Zustand durch PRP kaum verschlechtern.

Doch bereits 2011 entfernte die WADA PRP wieder von der Liste der unerlaubten Verfahren mit der Begründung, dass die Konzentration der körpereigenen Wachstumsfaktoren im Plasma zu gering sei, um jenseits des therapeutischen auch einen leistungssteigernden Effekt zu erzielen."

Leider zahlt die Krankenkasse kein PHP. Drei bis fünf Injektionen a 100 - 150 Euro sind erträglich, wenn dann die Verletzung deutlich schneller ausheilt.



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Alkohol und Energie

Langsam habe ich sie satt, die täglichen (vergeblichen) Telefonate, täglichen Beratungen zu den immer gleichen Fragen:

  • Warum steigt mein Eiweiß nicht an?
  • Weshalb ist mein Testosteron zu tief? (also Antrieb, Sex usw.)
  • Weshalb habe ich so wenig Energie?

Wobei die Ursache immer die gleiche ist, bloß nie eingestanden wird.

Alkohol

Täglich das Glas Wein. Der gute Rotwein. Kultur. Genuss. Muss sein. Gehört zum Leben. Lasse ich mir von Ihnen nicht verbieten. Ist doch nachweislich gesund. Andere Ärzte haben hier eine andere Meinung…und was auch immer ich mir da anhören darf.

Nach über 20 Jahren Messung weiß ich: Eine Leber, die täglich Alkohol sieht, produziert aus den (durchaus vorhandenen) Aminosäuren nun einmal kaum Eiweiß.

Ein Testosteronspiegel verschwindet völlig dann, wenn Sie täglich Alkohol zu sich nehmen. Zwischenstufen können sie selbst bedenken. Und wie soll Eiweißaufbau („anabol“) ohne Testosteron glücken?

Ein Glas Wein schwemmt Magnesium die nächsten drei Tage dermaßen aus, dass sie es mit noch so großen Bemühungen nicht aufholen können. Und Magnesium ist Energie.

Magnesium ist Energie

Wussten Sie nicht? Können Sie nachlesen in der berühmtesten Fachzeitschrift Nature 2016, April 21, 532 (7509): 375

Wo in einer hochkomplizierten biochemischen Laborstudie

  • Magnesium als Co-Faktor für ATP bezeichnet wird
  • über 600 Magnesium-ATP abhängige Enzyme den Energieumsatz in der Zelle regulieren
  • und die Protein-Synthese (Eiweißaufbau) als energie-intensivster Prozess der Zelle bezeichnet wird.

ATP verstehen Sie. Ist die Abkürzung für Energie. Eine andere Form gibt es im Menschen nicht. Ein Phosphat. Der Grund, weshalb ich zu Nüssen rate (enthalten viel Phosphor). Dieses zentrale Energiemolekül, ATP, ist „essentiell!“ von Magnesium abhängig.

Solche Biochemiker übersetzen ihre Arbeiten selten. Ich tu das: Sie saufen und jammern dann über zu wenig Energie. Oder etwas moderater: Sie genießen jeden Abend das so völlig ungefährliche Glas Rotwein, schwemmen Ihr Magnesium aus und können einfach kein ATP produzieren.

Wieder so eine News, die ich in Abkürzung der nächsten 100 Telefonate gleich verschicken werde.

Sauer und basisch

Soeben wieder eine Mail mit der ärgerlichen Aufforderung: „Ich lese so viel über Säure/Basenhaushalt, ein ganz wichtiges Thema, und Sie, Dr. Strunz, behandeln das nicht. Weder in Ihren Büchern, noch in Ihrem Blog!“

Da hat er recht.

Mal abgesehen davon, dass ich mich nicht als Ihr Angestellter betrachte, dass ich nicht funktioniere wie Ihr Cocker-Spaniel: „Hopp, hol`s Stöckchen!“, also mal abgesehen davon hat mein Verhalten meist wohl erwogene Gründe. Das dürften Sie mir langsam abnehmen.

Muss ich wirklich aufzählen, wer ich bin, was ich im Leben hinter mir habe? Vielleicht sollte ich wirklich einmal subjektiv über mich schreiben. Nur klingt das halt immer so prahlerisch….

Zur Sache: All überall können Sie lesen – wo auch immer – dass der Mensch sehr viel Salat und Gemüse (manchmal Obst) essen sollte. Sehen Sie: das ist schon die Lösung.

  • Wenn Sie über 50% Salat und Gemüse essen, sind Sie basisch. Das war’s auch schon.
  • Jeder Aff weiß Bescheid. Und Sie fragen mich? Und Sie zitieren irgendwelche (hirnrissigen) Artikel?
  • Sauer als Begriff kommt in meinem Leben nicht vor. Existiert nicht. Wir essen einfach 70 % Salat und Gemüse, also pflanzlich.
  • Weshalb soll ich über etwas schreiben, was gar nicht existiert?

Ernährung des Menschen können Sie entweder aus der Evolution definieren, oder eben aus der MESSUNG. Wir MESSEN. Und WISSEN. Der Mensch braucht

  • Eiweiß und Fett. Durchschnittlich 20-50%
  • Vitamine, Mineralien, Spurenelemente. Sind eingepackt in Ballaststoffe.

Beschrieben ist das Essen jedes Schimpansen. Eiweiß und Fett? Maden, Würmer, Schnecken, Käfer, Mäuse, Frösche, Artgenossen. Heißt für Sie übersetzt

  • Fleisch, Fisch, Eier

Und der Rest ist pflanzlich. Beim Affen sind’s Blätter, Wurzeln, ab und zu Beeren, selten etwas Süßes. Seit wir alle über Fructose so erstaunlich Neues gelernt haben, heißt es bei uns

  • Salat, Gemüse, Nüsse, Öl.

Interessant dabei: Damit schaffen Sie Ketose nicht. Deshalb bin ich nie in der Ketose. Ich brauche Eiweiß (weil ich das messe. Das unterscheidet mich). Und ich esse Gemüse, welches ja sehr wohl natürliche Kohlenhydrate enthält.

  • No Carb heißt tatsächlich: No Zucker, No Mehl. Also keine künstlichen Kohlenhydrate.

Den Rest erledigt die Natur. Die uns zum Läufer erschaffen hat. Den Rest, also die natürlichen Kohlenhydrate aus dem Gemüse, die rennen wir weg. Jeden Tag.

Momentan sehr anstrengend bei dem Wind bis 45 km/h. Tut auch mir weh.

PS: Fett ist kritisch. Brauchen Sie in der Regel keines, weil Sie´s ja mit sich herumtragen. Reicht für Monate, oft Jahre. Erst wenn Sie Ihr Körperfett los sind, wird´s ein Thema in obiger Rechnung. Los sind? Bruce Lee 3% Frodeno 3%, Dr. Strunz 1,8%

Weitere News zum Thema am 19.09.2013 und 04.12.2016

Ein Arzt wird 80

Staunen Sie mit. Der folgende Brief dürfte einmalig sein in Deutschland. Was hier geschildert wird, hat mit Sicherheit kein Klinikarzt, kein Facharzt in Deutschland jemals so hautnah erlebt. Nämlich den Umsturz eines Weltbildes.

Ein 80-jähriger Arzt hat seine eigene Medizin völlig neu erfunden, völlig neu begriffen. Hat am eigenen Körper erlitten, dass Schulmedizin sehr rasch in den Tod führt (unausweichlich), dass Epigenetik, Frohmedizin, das Prinzip forever young diesen Prozess auf wundersame Weise aufhalten, ja sogar umdrehen kann. Im Grunde unglaublich. Aber lesen Sie doch einfach mit:

  • … wurde ich bei Ihnen vorstellig. Regelmäßige Medikamenteneinnahme wie Betablocker/ Marcumar, viele „Altersbeschwerden“ und Übergewicht (105kg/179cm). Ohne Stock und Stützstrümpfe (mühsam jeden Morgen über ein Metallgestell übergezogen) kein Gehen, Gleichgewichtsprobleme. Teure Schuhe wegen stark angeschwollenen Füßen. Wenige Treppenstufen – nur mit Schnaufattacken – langsam überwindbar.
  • Die ersten 3 Wochen Low Carb und später erste Laufversuche – reine Katastrophe.
  • Ewiger Kampf mit dem inneren Schweinehund. Nach mehreren Monaten leben nach Ihren Hinweisen, Gewichtsabnahme (heute 85kg) und viel Training plötzlich immer häufiger anhaltendes Wohlbefinden, Glückgefühle und regelrecht Lust auf Sport.

Das war vorher.

Jetzt kommt nachher.

  • Nahezu alle Medikamente sind abgesetzt! (Ebenso die allabendliche Weinflasche…!)
  • Heute. Problemloses Leben, (fast) tägliches Augentraining, Mediation, Homevelo-fahren oder moderates Laufen in der Natur (3km in 30 min), dazu gezielt Krafttraining und Gleichgewichtsübungen (auch im Gym unter Anleitung eines Therapeuten), praktisch immer ein super Gefühl. Wieder Spaß am Tennisspielen – wie schon gut 20 Jahre nicht mehr gehabt.
  • Mit 80 Jahren traue ich mir im November zu, eine 19-tägige Schiffsreise von Basel nach Rio zu machen. Für einen „alten Seemann“ – Freude pur!
  • Zusammengefasst:
    1. Sie haben vollkommen Recht!
    2. Ich kann nicht genug Worte finden, um Ihnen zu danken.
    3. Meine jahrelange Ansicht über die Stoffwechsel-Wissenschaft wurde komplett auf den Kopf gestellt. (Zum Glück!)

Ich verstehe meine Kollegen sehr gut. Bei einem 30-jährigen, 40-jährigen mag solch ein Wunder durchsetzbar sein. Mit gemeinsamer Anstrengung. Aber bei einem 80-jährigen…? Der wird innerlich (vom Arzt) in der Regel abgeschrieben. „Was soll man da noch machen?“

Dass ein 80-jähriger spricht von:

  • häufiger anhaltendes Wohlbefinden
  • Glücksgefühle
  • problemloses Leben
  • immer ein super Gefühl
  • wieder Spaß am Tennisspielen

ist wirklich etwas Besonders. Auch in meinen Augen.

Leid tut mir nur, dass der Kollege seine mühsam erlernten schulmedizinischen Weisheiten begraben musste. Zitat „… wurde komplett auf den Kopf gestellt.“

Essen für´s Gehirn

Ein wundervolles Büchlein über Alzheimer und wie man ihn nicht bekommt. Den Haupttrick in zwei Worten:

    Low carb + Kokosöl

Da hat jemand viel nachgedacht. In dem Fall Ulrike Gonder, eine Dipl. Oec. Bekannt aus Seminaren, Büchern, Artikeln und TV. Eine seltene Expertin.

Nachgedacht? Na, dann lesen Sie einfach mit. Ich hab´s nur abgeschrieben:

„Der Aspekt Ernährung kommt in der Verhütung und Behandlung von Hirnerkrankungen oft zu kurz. Ja, es mag sogar kurios anmuten, mit etwas so Profanem wie dem täglichen Essen auf die Hirnleistung einwirken zu wollen. Dabei genügt schon zu viel Kaffee oder eine Unterzuckerung, um uns fahrig, nervös und unkonzentriert zu machen.

Selbst Psychiatrie und Neurologie erscheinen hier inkonsequent, wenn sie zwar Medikamente zur Veränderung der Hirnfunktionen einsetzen, jedoch bis heute nur in Ausnahmenfällen den Ernährungszustand der Patienten überprüfen.

Ob hyperaktive Kinder die richtigen Fette in ihren Hirnzellen haben oder ob Depressive genug Eiweiß und Vitamine zu sich nehmen, um überhaupt stimmungsaufhellende Botenstoffe bilden zu können, oder ob die ältere Generation die richtigen Energielieferanten und Nährstoffe für ihre Gehirne bekommt – alles das ist bis heute nur selten Gegenstand von Laborkontrollen, Studien und Therapiekonzepten.

Dabei wäre es doch ein Leichtes, etwaige Mängel zu erkennen und gezielt auszugleichen. Es würde, da bin ich mir sicher, die Therapie weniger frustrierend machen – für Patienten und Therapeuten.

Auch beim Thema Alzheimer bzw. Demenz wird die Ernährung unterschätzt, ein Zustand, den wir uns angesichts des Leides und der Belastungen für die alternden Gesellschaften, die diese Krankheit verursachen, nicht länger leisten sollten.“

Wie wahr. In diesem Sinne hat ja bereits Professor Dr. Dr. Holsboer zu uns gesprochen. Nur… es hat bisher kaum jemand zugehört. Ein Psychiater, der erst einmal Blut nimmt? Die Vitamine überprüft? Kennen Sie einen?

Doch. Einen gibt´s, wie ich aus einer Mail weiß. Immerhin. Alles Große beginnt ganz klein.

Auch in diesem Sinne schätze ich das Büchlein „Essen! Nicht! Vergessen!“ Von Gonder/Heilmeyer sehr hoch ein.

Da wird eine Grundidee transportiert. Die von dem ollen Hippokrates. Wie Recht der wirklich hatte, geht uns Molekularmedizinern ja auch erst ganz, ganz langsam auf.

Heilung ist möglich! Wirklich! Und liegt oft ganz nahe. Sie brauchen nur einmal in den News Briefe von Depressiven nachzulesen. Denen auf diese Weise geholfen wurde.

Und eben nicht mit Tabletten.

Nervliche Regeneration und PMS

Wieder so eine Wunder- mail, die zeigt, wie die deutsche Bevölkerung aufwacht. In den Zeiten von Internet und You tube kann jeder von uns Spezialist werden. Und die angeblichen Spezialisten düpieren. So eine junge Dame, die natürlich auch schon bei vielen Ärzten war. Mit dem üblichen Ergebnis. Muss ich jetzt nicht wiederholen. Die schreibt:

  • „Anfänglich war ich eher skeptisch bezüglich der Einnahme von NEMs. Da mein Mann ihre Bücher und News verschlingt, bekam ich bald eine Liste an Stoffen vorgelegt. Folgendes hat sich ergeben.
  • Meine körperliche und nervliche Regeneration hat sich enorm verbessert, vor allem durch die Eiweißshakes. Das ist fast ein Wunder. Nach harten Arbeitstagen oder nach dem Sportstudio: ein Strunz-Shake: das Herzklopfen geht weg, Spannung im Körper lässt nach. Guter Schlaf.
  • Ich habe lange gelitten an dieser vegetativen Reizbarkeit. Das hat sich durch die Shakes deutlich verbessert. Geschmacklich sind sie natürlich äußerst lecker.
  • Außerdem: Meine PMS-Beschwerden erreichen mitunter sehr hohes Niveau. Massive Schmerzen im Körper, Reizbarkeit, Hautunreinheiten, Schlaflosigkeit, eine diffuse Übelkeit. Hier brachte ein Stoff unerwartet eine massive Verbesserung:
  • Ich nehme ein flüssiges Fischöl, welches 2 Gramm Omega 3 Fettsäuren enthält täglich. Seitdem ich dieses Öl nehme, sind diese Beschwerden um mindestens 70% verringert. Ich habe das Öl weggelassen und Bumm! War alles wieder da. Bei mir ist in diesem Fall kein Irrtum möglich.
  • 2 Gramm Omega 3 Fettsäuren reduzieren bei mir zuverlässig die PMS-Beschwerden um gefühlte 70-80%. Unglaublich.

Nix unglaublich. Molekularmedizin. Wenn Sie wollen: Epigenetik. Wenn Sie wollen: Die Evolution hat uns nicht auf diese Welt gesetzt, damit wir in erster Linie leiden. Diese Vorstellung – bitte hinterfragen Sie Ihre eigene kritisch – ist schlichter Unsinn.

Nur muss man das Gegenteil auch erst einmal erleben, bevor man die Sache mit dem ursprünglich glücklich gedachten Leben wirklich glaubt.

Die Dame fängt zu glauben an. Übrigens eine Frau Doktor.

Austherapiert

Ist ein offizieller Begriff aus der Schulmedizin. Durfte ich soeben schriftlich in einer Mitteilung meiner zuständigen Ärztekammer lesen. Austherapiert. Heißt: Kann man nichts mehr machen. Sie sind zum Tode verurteilt.

Ein menschenverachtendes Wort. Für mich ein Wort aus der faschistischen Schublade. Da erheben sich weiß bekittelte Ärzte zu Göttern und bestimmen über Leben und Tod. Lassen den Menschen nicht einmal die Chance einer Spontanheilung. Die es ja unzweifelhaft gibt. Selbst in der Schulmedizin. Aber auch die nehmen sie dem Patienten weg: Tiefste Hoffnungslosigkeit. Sie sind austherapiert. Beispiel gefällig?

  • „Ich durfte von Ihnen schon sehr viel lernen, konnte meinen Mann, dank Ihnen, sehr gut durch einen Schlaganfall bringen. Ärzte im Krankenhaus: Austherapiert, da geht nichts mehr, das war 2007 und er saß im Rollstuhl mit schlimmen Depressionen:
  • Heute ein quietschfideler Mensch, energiegeladen und durch und durch aktiv. So viel zu austherapiert.“

Eine Patientin. Die eine tiefere Einsicht hat als offenbar die damals behandelnden Ärzte.

Austherapiert. Das schlimmste, was man seinen Mitmenschen antun kann. Per Eid schlichtweg verboten für jeden Arzt. Und die Schulmedizin tut’s trotzdem. Ich hab’s schriftlich vor mit liegen.

Ketose: Anfängerfehler vermeiden

Gleich vorweg: Ketose ist für mich kein Dauerzustand für gesunde Menschen. Sondern äußerst hilfreich bei bestimmten Krankheitsbildern und außerordentlich lohnend im Intervall, immer wieder einmal, wenn man

  • ein paar Kilo loswerden möchte
  • ein brillantes Buch schreiben möchte
  • seine Migräne loswerden möchte
  • und endlich einmal den top-fitten Ehemann am Berge mit dem Rad überholen möchte

Über Ketose, über die so energetisch hochwirksamen Ketonkörper wissen wir noch lange nicht alles. Aber genug. Beispielsweise bei der Verhinderung, bei der Behandlung von Alzheimer. Alles Wissenswerte dazu finden Sie in einem neuen Büchlein von Ulrike Gonder (sollten Sie kennen) und Dr. Heilmeyer.

In diesem Büchlein gibt es ein Kapitel „Anfängerfehler vermeiden“. Das ist so glänzend geschrieben, so typisch fraulich, also empathisch und emotional gedacht (können wir Männer gar nicht), dass ich es ungeniert einfach abschreibe. Für Sie:

„Anfängerfehler vermeiden

  • Einer der häufigsten Anfängerfehler ist, dass zwar die zucker- und stärkehaltigen Lebensmittel wie Nudeln, Brot, Süßigkeiten und Saft weggelassen werden, aber im Gegenzug die Fettzufuhr nicht ausreichend steigt. Dann schmeckt das Essen nicht so gut, man wird nicht richtig satt und mit der Ketose klappt es auch nicht so richtig. Also bitte gleich genug Kokosmus, Kokosöl, Mascarpone, fette Fische, Nüsse oder Nussmus verwenden. Wenn mindestens 70 Prozent der Kalorien aus Fett stammen sollen, dann sind das bei einem täglichen Kalorienbedarf von 2.000 Kilokalorien mindestens 165 Gramm Fett täglich. Bei 1.700 Kilokalorien täglich wären es etwa 130 Gramm Fett. Das klingt vielleicht viel, doch schon eine Handvoll Macadamias liefert 20 Gramm Fett, ein Esslöffel Öl rund 15 Gramm und ein Esslöffel Mascarpone rund zehn Gramm.
  • Ein zweiter häufiger Fehler ist, dass zu viel mageres Fleisch und magere Milchprodukte anstelle der fettreichen Varianten gegessen werden. Da auch Eiweiß Insulin anlockt, und weil Insulin die Ketonbildung ausbremst, bekommt man damit zu viel Eiweiß, was die Ketose stören kann. Verwenden Sie stattdessen die vollfetten Varianten und durchwachsene Teilstücke oder geben Sie fettreiche Dips oder Saucen dazu. Bei fettreicher Wurst empfehlen wir aufgrund der vielen Zusatzstoffe in herkömmlicher Ware lieber auf handwerklich hergestellte (Bio-)Ware zurückzugreifen.
  • Der dritte häufige Anfängerfehler ist, dass zu wenig getrunken wird. Bei ketogener Ernährung scheiden die Nieren zumindest anfangs mehr Wasser aus. Mit diesem Wasser gehen auch Salze (Mineralstoffe) verloren, beides kann zu Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und Unwohlsein führen. Trinken Sie daher von Anfang an reichlich Wasser und sparen Sie nicht an Salz. Ideal sind Mineralwässer, Bouillons, Fleisch-, Hühner- und Gemüsebrühen. Zuckerhaltige Getränke sind tabu, auch Säfte. Auf Alkohol sollten Sie verzichten, wenn Sie Medikamente einnehmen, die die Leber belasten. Auch sollen Sie eine Weile stabil in der Ketose gewesen sein, bevor Sie sich ein kleines Glas trockenen Wein oder ein Diätbier (unter drei Prozent Kohlenhydrate) gönnen.“

Quelle: „Essen! Nicht! Vergessen!“ von Ulrike Gonder und Dr. Heilmeyer. Ulrike ist DIE Fettexpertin in Deutschland. Keiner weiß zu diesem Thema mehr als sie. Wirklich. Und weil sie ein (Zitat) „Erklär-Bär“ ist, ist auch das neue Buch eine wahre Fundgrube an fachwissenschaftlichen Artikeln. Erklärt übrigens, wie man keinen Alzheimer bekommt. Simpel, schlicht und schlagend.

Ich kann kein Buch lesen

Hat mich erschüttert. Hab ich noch nie gehört. Sitzt mir eine Dame gegenüber und behauptet, sie könne keine Briefe lesen, keine Bücher oder Artikel lesen. Sie könne sich nicht darauf konzentrieren. Es sei ihr unmöglich.

Und ich musste das glauben. Wie hilft man so einer Person? Da nützen meinen Bücher, meine schriftlichen Befunde, meine News gar nichts. Eine ganz seltsame Situation. Werde ich nie vergessen.

Vergessen aber auch nicht die mail von heute. Wenn Sie so etwas nicht verblüfft… dann weiß ich auch nicht:

  • „Erst vor 4 Wochen war ich bei Ihnen. Mein Leben hatte sich bereits nach ein paar Tagen, gefühlte Stunden schlagartig verbessert.
  • Meine Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme, Sie erinnern sich: Ich konnte keine Briefe geschweige denn Bücher oder Artikel lesen, fühlte mich fahrig und oft desorientiert, unaufmerksam…
  • Diese waren binnen Stunden verschwunden. Immer hieß es „der Stress, die Wechseljahre, ADHS“. Ich kann wieder denken, bin bei mir, und habe wieder ein Leben. Ich konnte sofort! die ADHS Medikamente weglassen.
  • Meine Depressionen (seit meiner frühesten Kindheit) wie weggeblasen. Und ich bin seit meinem 23! Lebensjahr in vielen therapeutischen Sitzungen verschiedenster Art gewesen.
  • Ich habe nun das Gefühl, wieder ein Mensch zu sein, das Gewebe und die Muskeln haben wieder eine Verbindung mit dem Körper und mein Körper ist wieder mit meiner Seele verbunden.
  • Endlich weiß ich, weshalb auch Krafttraining nie angeschlagen hat. Es war immer nur Quälkram ohne Erfolg. Nun mache ich (während des Zähneputzens) 150! kleine Kniebeugen (vorher unvorstellbar) und auch ich bekomme nun endlich eine Quadriceps femoris.
    Quasi bekomme ich Beine.
    Wunderbar.

Der wichtigste Satz:

Meine Depressionen (seit meiner frühesten Kindheit) wie weggeblasen.

Das sollte man mal auf einem Psychotherapeuten-Kongress vortragen. Wenn die Herren Kollegen einen Funken Anstand hätten, würden sie dann aufstehen und den Kongress beenden. Nach Hause gehen. Denn wie das Ganze funktioniert hat, kann man ja leicht nachlesen. Dafür gibt es strunz.com oder genügend Bücher.

Noch einmal, weil es ja eine Weltsensation bedeutet, eine Revolution ohne Vorbild, etwas ganz Ungeheuerliches:

Meine Depressionen (seit meiner frühesten Kindheit) wie weggeblasen.

Und das innerhalb von 4 Wochen.

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